Panorama

Eine Million Dollar für beste Post Außerirdische, könnt ihr uns hören?

Irgendwo im weiten Weltall gibt es intelligentes Leben, glaubt die Hälfte der Bundesbürger. Wie aber könnte die Nachricht lauten, die an die Außerirdischen ausgesandt wird? Eine Initiative setzt ein Preisgeld von einer Million Dollar für den cleversten Alien-Briefeschreiber aus.

imago55179592h.jpg

Statt angreifender Aliens und Weltraumschlachten hatte Steven Spielberg 1982 mit E.T. ein außerirdisches Wesen auf die Erde gebracht, das Kontakt zu einem Jungen findet und nur eines will: "nach Hause".

(Foto: imago stock&people)

Gibt es jenseits der Erde noch andere intelligente Wesen? Eine Frage, die so alt wie die Menschheit selbst ist. "Ob es dort draußen nun Außerirdische gibt oder nicht - es gibt keine größere Herausforderung. Es ist an der Zeit, wir müssen das jetzt herausfinden", betonte der Starphysiker Stephen Hawking im Juli, als er das Projekt "Breakthrough Listen" vorstellte. Mit zwei der leistungsstärksten Teleskope der Welt wollen renommierte Astronomen und Planetenforscher das All nach extraterrestrischen Unbekannten durchkämmen.

Während dieser Lauschangriff auf Aliens bereits in den Startlöchern steht, befindet sich das Nebenprojekt "Breakthrough Message" noch in der Planung. Dabei sollen digitale Botschaften entwickelt werden, die dann an die Außerirdischen ausgesandt werden. Wie aber könnte die Botschaft sein?

Schon seit Jahrzehnten zerbrechen sich Forscher, die an Außerirdische glauben, darüber den Kopf. Um der Wichtigkeit und Komplexität dieser Aufgabe gerecht zu werden, lobte die Initiative hinter "Breakthrough Message" nun ein Preisgeld von einer Million Dollar für den cleversten Alien-Briefeschreiber aus. Jeder, der sich dazu berufen fühlt, ist aufgerufen, seine Ideen einzusenden.

Digital, kurz und knackig

Die Botschaft sollte der Ausschreibung zufolge kurz und knackig formuliert sein und im digitalen Format vorliegen. Die Nachricht sollte die Menschen und den Planeten Erde repräsentieren und natürlich auch von den grünen Männchen verstanden werden können. Als hilfreich für den Verfasser, nennt die Initiative Kenntnisse in Mathematik, Physik, Linguistik, Psychologie und Kunst.

Da es keinerlei Garantie gibt, dass eine entdeckte außerirdische Spezies durchweg friedlich ist, halten die Initiatoren der "Breakthroug Message" fest, dass sie derzeit nicht planen, die auserkorene Botschaft auch tatsächlich abzuschicken. Der Plan hinter der jetzt schon stattfindenden Ausschreibung sei vielmehr, dass sich die terrestrische Gesellschaft langsam mit dem Thema anfreunden und eine gepflegte Debatte über die Kommunikation mit Außerirdischen führen kann.

Quelle: ntv.de, dsi