Panorama

Wochenenden werden luxuriöser Hoeneß schläft wieder im eigenen Bett

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Uli Hoeneß könnte schon im Frühjahr 2016 wieder frei sein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es geht voran bei Uli Hoeneß. Ein Jahr lang sitzt er bereits wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis, nun gibt es gute Nachrichten für den 63-Jährigen. Die nächste Stufe seiner Haftstrafe ist erreicht.

Uli Hoeneß, Ex-Präsident des FC Bayern München, darf nach Informationen der "Bild"-Zeitung die Wochenenden wieder zu Hause bei seiner Familie verbringen. Demnach kann der 63-Jährige die Nächte von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag in seinem eigenen Haus am Tegernsee verbringen.

Die nächste Stufe im Rahmen seines Vollzugsplans läuft jedoch nicht ganz ohne Einschränkung ab. Zwar dürfe er zu Hause schlafen, doch wenn er zu einem Spiel des FC Bayern gehen wolle, müsse er dies vorher bei der Justiz anmelden, heißt es in dem Bericht.

In einem Jahr könnte Hoeneß frei sein

Bereits Weihnachten und Silvester durfte Hoeneß zu Hause verbringen. Im Januar wechselte er vom geschlossenen Gefängnis Landsberg als Freigänger nach Rothenfeld. Tagsüber kann er so einer geregelten Arbeit nachgehen, Hoeneß ist als Assistent der Abteilungsleitung in der Jugendabteilung des FC Bayern eingestellt. Zum Schlafen muss er jedoch wieder hinter Gitter.

Der einstige Fußball-Nationalspieler sitzt seit dem 2. Juni 2014 eine Freiheitsstrafe im Gefängnis ab. Das Münchner Landgericht hatte ihn im März vergangenen Jahres wegen Hinterziehung von 28,5 Millionen Euro Steuern zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Hafterleichterungen richten sich nach einem Vollzugsplan, den das Gefängnis für jeden Häftling erstellt. Urlaub ist eine Stufe von gelockerten Haftbedingungen, der Freigang die weitestgehende. Gibt sich der Steuerhinterzieher reumütig und wird die Hälfte seiner Strafe zur Bewährung ausgesetzt, könnte Hoeneß im Frühjahr 2016 wieder ein freier Mann sein.

Quelle: ntv.de, hla