Panorama

Liveticker: 16.05 Uhr +++ Mini-Tsunami trifft Meulaboh +++

Ein schweres Erdbeben trifft die indonesische Provinz Aceh auf der Insel Sumatra. Erinnerungen an die Katastrophe von 2004 werden wach. n-tv.de berichtet im Liveticker.

16.12 Uhr
n-tv.de beendet den Liveticker zum Erdbeben vor Sumatra.

16.05 Uhr
In dem Ort Meulaboh südlich von Banda Aceh landet ein Mini-Tsunami an. Die Wellen seien aber nur 80 Zentimeter hoch gewesen, berichtet die Zeitung "Jakarta Post". Schäden wurden nicht gemeldet.

15.41 Uhr
Das Erdbeben vor Sumatra löste eine Flutwelle aus, die eine Höhe von etwa 60 Zentimetern erreichte. Das teilt das Tsunami-Warnzentrum in Hawaii mit.

15.31 Uhr
Nach anfänglicher Panik haben die Menschen im indonesischen Banda Aceh mit Fassung auf die schweren Erdbeben auf Sumatra reagiert. Die deutsche Entwicklungshelferin Ramona Thiele in Banda Aceh sagt per Telefon, sie habe bei ihrer Fahrt durch die Provinzhauptstadt weder Verletzte noch Schäden gesehen. Nach dem ersten Beben sei "natürlich Panik auf den Straßen" ausgebrochen. Dann habe sich die Lage aber beruhigt.

15.18 Uhr
Entwarnung für die Länder rund um den Indischen Ozean: Das Tsunami-Warnzentrum hebt seinen Aufruf zu erhöhter Tsunami-Wachsamkeit nach den schweren Erdbeben vor Sumatra auf. Es sei zwar ein Tsunami ausgelöst worden, teilt das Zentrum in Hawaii mit. Doch bestehe keine erhöhte Gefahr mehr für die Küstenregionen.

15.05 Uhr
Laut Reiseveranstalter Alltours sind die Urlauber umgehend vor einem möglichen Tsunami gewarnt worden. "Das Frühwarnsystem in den Zielgebieten scheint funktioniert zu haben", sagt eine Sprecherin. Die Urlauber seien von den Hotels und den Reiseleitern zu Sammelstellen gebeten worden. Von dort würden sie gegebenenfalls in höher gelegene Gebiete in Sicherheit gebracht. "Wir stehen in engen Kontakt mit den Reiseleitern." Bisher sei von Evakuierungen aber noch nichts bekannt. Wie viele Reisende von der Naturkatastrophe betroffen sind, könne derzeit nicht gesagt werden. Alltours hat Thailand, Sri Lanka und die Malediven im Programm.

14.52 Uhr
Indonesiens Katastrophenschutzbehörde erklärt, das Erdbeben habe nur kleine Tsunamis ausgelöst. Vor den Nias-Inseln vor Südsumatra und vor Aceh werden Wellen von einem Meter Höhe geortet.

14.37 Uhr
Nach Angaben eines Sprechers des Auswärtigen Amtes bereiten sich die deutsche Botschaft in Jakarta und das Krisenreaktionszentrum im Auswärtigen Amt auf Hilfsmaßnahmen vor. Falls erforderlich und gewünscht sei Deutschland dazu sofort bereit. Dies gelte auch für eine mögliche konsularische Betreuung von Bundesbürgern in den betroffenen Gegenden.

14.27 Uhr
Die Regierungen von Kenia und Tansania geben eine Tsunami-Warnung für ihre Küsten am Indischen Ozean heraus.

14.13 Uhr
Der größte europäische Reisekonzern Tui prüft, ob Kunden und Mitarbeiter von der Naturkatastrophe betroffen sind. Man sondiere die Lage in den Urlaubsregionen am östlichen Indischen Ozean, heißt es aus der Tui-Zentrale. "Der Krisenstab ist sofort alarmiert worden, wir sind in ständigem Kontakt mit unseren Leitern im Zielgebiet."

14.02 Uhr
Nach Angaben des indonesischen geophysischen Instituts legt der Wasserspiegel in der westlichen und nördlichen Aceh-Provinz um bis zu 0,8 Meter zu. In der Nähe des Epizentrums ging das Wasser rund zehn Meter zurück.

13.47 Uhr
Auf die zu Indien gehörenden Inseln der Andamanen und Nikobaren bewegen sich Flutwellen in einer Höhe von rund 4 Metern zu, teilt die Katastrophenschutzbehörden mit.

13.34 Uhr
Nach Angaben des amerikanischen Geophysiker Bruce Pressgrave bebte die Erde bei dem ersten Erdstoß horizontal, nicht vertikal. Dadurch sei die Tsunamigefahr weitaus geringer als bei einem Beben, bei dem der Meeresboden an einer Stelle absackt, sagt der Experte der US-Erdbebenwarte USGS.

13.13 Uhr
Ein Nachbeben der Stärke 8,1 erschüttert Sumatra. Darauf folgt eine weitere Tsunamiwarnung, teilt die indonesische Erdbebenwarte mit.

12.57 Uhr
Das schwere Erdbeben hat nach Einschätzung des indischen Tsunami-Frühwarnzentrums einen Tsunami ausgelöst. Messungen an verschiedenen Punkten im Indischen Ozean hätten bislang allerdings nur eine Wellenhöhe von 10 bis 30 Zentimeter ergeben, teilt das staatliche Zentrum mit.

12.42 Uhr
Das mit deutscher Hilfe entwickelte  Tsunamiwarnsystem vor Indonesien hat nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam bei dem Erdbeben  planmäßig angesprochen. "Das Frühwarnsystem hat funktioniert",  sagt ein Sprecher des Forschungszentrums in Potsdam.

12.14 Uhr
Ein Tsunami wird nach Einschätzung des Pazifischen Warnzentrums nicht groß ausfallen. Er könnnte aber aus mehreren Flutwellen bestehen. Die Tsunami-Warnung bleibe in Kraft.

12.12 Uhr
Nach der Tsunami-Warnung ist der Flughafen auf der thailändischen Ferieninsel Phuket geschlossen worden, wie der Flughafen mitteilt.

12.03 Uhr
Indonesische Katastrophenschutz-Behörde: Es gibt in Aceh keine Hinweise auf sich zurückziehendes Wasser als Vorläufer für einen Tsunami.

11.57 Uhr
Indonesiens Präsident teilt mit, dass keine Berichte über Opfer oder Schäden nach dem Erdbeben vor Aceh vorliegen. "Es gibt keine Gefahr durch Tsunami, aber wir sind wachsam."

11.48 Uhr
Thailands Katastrophenschutz-Behörde ruft Bewohner von sechs Küstenregionen auf, sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit zu bringen.

11.40 Uhr
Indonesische Behörden melden Nachbeben der Stärke 6,5 in Aceh.

11.33 Uhr
Katastrophenschutz-Behörde gibt Tsunami-Warnung auch für Thailands Ferieninsel Phuket aus.

10.57 Uhr
Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,9 erschüttert die indonesische Provinz Aceh auf der Insel Sumatra erschüttert. Nach Angaben der indonesischen Erdbebenwarte vom Mittwoch sei eine Tsunamiwarnung ausgegeben worden. Die Warnung gelte für den gesamten Indischen Ozean, teilt das pazifische Tsunamiwarnzentrum mit.

Quelle: ntv.de, jmü/AFP/dpa/rts