Panorama

Letzte Spur des Flugzeugs Satellitendaten von MH370 sind veröffentlicht

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Der elektronische Datenaustausch fand zwischen der Maschine und dem Satelliten der Firma Inmarsat statt.

(Foto: REUTERS)

Die letzten Lebenszeichen des verschollenen Passagierflugzeuges MH370 gingen an einen Satelliten. Jetzt werden die kryptischen Protokolle veröffentlicht, für Laien sind sie nicht verständlich. Bei den Angehörigen keimt trotzdem Hoffnung auf.

Fast drei Monate nach dem mysteriösen Verschwinden von Flug MH370 haben Ermittler Original-Protokolle der technischen Kommunikation zwischen Satelliten und Flugzeug veröffentlicht. Angehörige der 239 Insassen hatten darauf gedrungen, weil sie argwöhnten, dass ihnen wichtige Informationen zu dem Irrflug der Boeing am 8. März vorenthalten wurden.

"Endlich, wir hoffen, dass es benutzt werden kann, um mal unorthodox zu denken und positive Ergebnisse zu bringen", schrieben Familienmitglieder auf der Facebook-Webseite "MH370 Families". Sie veröffentlichten den Datensatz. Es handelt sich dabei um den elektronischen Datenaustausch zwischen Maschine und Satelliten der Firma Inmarsat.

Viele Fragen bleiben offen

Ermittler enthüllten zwei Wochen nach dem Verschwinden des Flugzeugs, dass diese Daten Beweise für einen mehrstündigen Irrflug über den Indischen Ozean waren. Sie schlossen daraus, dass die Maschine mehr als 1000 Kilometer westlich von Australien abstürzte, als der Treibstoff ausging. In dem Gebiet wird seit Wochen intensiv gesucht, aber bislang ist kein Hinweis auf das Wrack gefunden worden.

Bei dem Datenaustausch handelt es sich um technische Impulse der Maschine, die die Satelliten aufzeichneten. Ob die Maschine zu dem Zeitpunkt noch gelenkt wurde oder ob die Menschen an Bord alle bewusstlos waren und die Maschine als Geisterflugzeug unterwegs war, weiß niemand.

Für Laien waren die Kommunikationsprotokolle wenig aussagekräftig. Es handelte sich um Zahlen- und Buchstabenkolonnen nach diesem Muster: "7/03/2014 16:06:44.405 IOR-P10500-0-3859 IOR 305 10 P-Channel TX Subsequent Signalling Unit".

Quelle: ntv.de, hla/dpa