Panorama

"Wie geht es François?" Trierweiler gibt schlagende Antwort

Valérie Trierweiler ist für die meisten immer noch die Frau, die früher einmal mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande zusammen war. Ansprechen sollte man sie darauf aber besser nicht, diese Erfahrung macht ein Mann in Paris.

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Valérie Trierweiler möchte offenbar nicht nach ihrem Ex gefragt werden.

(Foto: Reuters)

Wieder einmal macht Frankreichs einstige First Lady Valérie Trierweiler Schlagzeilen. Allerdings hätte sie sich diese Berichte wohl lieber erspart, denn mehrere französische Zeitungen berichten, Trierweiler habe einen Mann geohrfeigt. Es ist schon der zweite Vorfall dieser Art innerhalb von sechs Monaten.

Am Donnerstagmorgen sei Trierweiler in der Nähe ihres Hause im 15. Arrondissement im Südwesten von Paris auf Mohamed Rizki, einen jungen Mitte-Rechts-Politiker, getroffen. Nach Angaben von Polizeiquellen habe der 33-Jährige spöttisch gefragt: "Wie geht es François?" Trierweiler habe daraufhin in einem heftigen Wortwechsel eine Entschuldigung verlangt. Als sich Rizki weigerte, habe ihn die 50-Jährige geschlagen.

Der Mann habe Anzeige wegen Gewalttätigkeit erstattet, hieß es aus Justizkreisen in Paris. Rizkis Anwalt sagte in einem Fernsehinterview: "Mein Mandant stellte lediglich eine Frage. Wie geht es François?" Das sei alles gewesen, aber Trierweiler sei sofort in Rage geraten, obwohl an dieser Frage doch nichts beleidigend gewesen sei.

Statement bei Twitter

Trierweiler reagierte auf die Affäre mit einer Stellungnahme über den Twitter: "Ein einziges Wort #StoppderRüpelei", twitterte die einstige Première Dame Frankreichs.

Hollande hatte sich vor rund einem Jahr von seiner langjährigen Lebensgefährtin Trierweiler getrennt, nachdem eine heimliche Liebesaffäre des Präsidenten mit der Schauspielerin Julie Gayet aufgeflogen war. Trierweiler war daraufhin eine Weile im Krankenhaus und veröffentlichte im September ein Buch über ihr Leben mit Hollande, das streckenweise wie eine Abrechnung mit dem Sozialisten erscheint.

Allerdings war sie im September 2014 schon einmal durch unbeherrschtes Verhalten aufgefallen. Damals soll Trierweiler Valérie de Senneville geschlagen haben, die Ex-Frau von Finanzminister Michel Sapin. De Senneville, eine frühere Freundin Trierweilers, soll deren Buch kritisiert haben. Trierweiler ist schon länger für ihr Temperament bekannt. Böse Zungen verpassten ihr deshalb den Spitznamen "Madame Rottweiler".

Quelle: ntv.de, sba