Panorama

3,8 Millionen Liter gelbe Brühe US-Umweltbeamte verschmutzen Fluss

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Nur noch eine ocker-gelbe Brühe: Der Animas-Fluss nahe Durango im US-Bundesstaat Colorado.

(Foto: AP)

US-Umweltbeamten ist ein schwerer Fehler unterlaufen. Versehentlich haben sie verschmutztes Wasser in ein Flusssystem im Bundesstaat Colorado eingeleitet. Wie der "Guardian" berichtet, stammte dieses aus einem stillgelegten Bergwerk. Demnach geht es um 3,8 Millionen Liter einer gelblichen Brühe aus Sedimenten und Metallen, die nun in den Cement Creek geflossen ist, der im San Juan County liegt und in den Animas-Fluss mündet.

Die Beamten gehörten zur "Environmental Protection Agency" (EPA), der US-Umweltbehörde. Ihr Plan war es eigentlich, das Wasser in dem stillgelegten Bergwerk zu untersuchen. Wie genau es zu dem Unglück kam, geht aus dem Bericht nicht hervor. Arbeiter der EPA hatten offenbar versucht, das Dreckwasser abzupumpen. Dabei brach eine Barriere, sodass sich dieses in den Fluss ergoss. Verletzt wurde dabei niemand.

Die lokalen Behörden riefen die Anwohner dazu auf, das Wasser nicht zu verwenden und auch nicht darin zu baden bis es abgeflossen ist. Offenbar besteht keine akute gesundheitliche Gefahr für die Anwohner oder die Tier- und Pflanzenwelt. Die Behörde will mittels Stichproben etwaige Gefahren im Auge behalten.

Quelle: ntv.de, vpe