Politik

Von Bonn in den Bürgerkrieg Deutscher Islamist stirbt in Syrien

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Islamisten proben bei Damaskus den Kampfeinsatz.

(Foto: REUTERS)

Der Bonner Islamist Bilal Ü. lässt offenbar im syrischen Bürgerkrieg sein Leben: Er soll "als Märtyrer" gefallen sein, berichten Kampfgenossen. Ü. ist einer von bis zu 270 Deutschen, die in Syrien im Einsatz sind.

Im syrischen Bürgerkrieg ist erneut ein deutscher Islamist ums Leben gekommen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet wurde der Bonner Bilal Ü. vor einigen Tagen im Kampf getötet. Islamisten berichteten demnach, er sei "als Märtyrer gefallen".

Dem Bericht zufolge war es nicht Ü.s erster Versuch, in den Dschihad zu ziehen. Er soll bereits 2009 nach Pakistan gereist sein, wurde dort aber an der Grenze aufgehalten und inhaftiert.

In den vergangenen Jahren sind Dutzende Deutsche nach Syrien gereist. Der Verfassungsschutz zählte etwa 270 Reisen ins Kriegsgebiet. Unklar ist, wie viele von ihnen als Dschihadisten kämpfen und wie viele von ihnen bereits tot sind.

Erst im Januar berichtete die iranische Nachrichtenagentur Farsnews vom angeblichen Tod eines 19-jährigen Konvertiten aus Bayern. David G. alias "Abu Dawud Al Almani" soll demnach bei Kampfhandlungen im Norden Syriens umgekommen sein.

Quelle: ntv.de, jog