Politik

Angriff auf IS-Stellung in Syrien Französische Bomben töten 30 Dschihadisten

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Französische Kampfflugzeuge einer Militärbasis auf Korsika (Archivbild).

(Foto: REUTERS)

Beim ersten Einsatz in Syrien tötet die französische Luftwaffe offenbar 30 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat. Fast die Hälfte der Dschihadisten soll allerdings minderjährig sein.

Bei den ersten französischen Luftangriffen auf Stellungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sind nach Angaben von Aktivisten 30 Kämpfer getötet worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, flog die französische Luftwaffe am Sonntag Angriffe auf ein Ausbildungslager des IS in der östlichen Provinz Deir Essor.

Unter den Toten seien auch zwölf Kindersoldaten, sowie ausländische Kämpfer, erklärte die Beobachtungsstelle. Außerdem seien 20 Menschen verletzt worden. Die Organisation stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien.

Angaben kaum prüfbar

Ihre Angaben sind wegen der unübersichtlichen Lage in dem Bürgerkriegsland von unabhängiger Seite kaum überprüfbar. Das von Frankreich attackierte IS-Camp liegt unweit des Grenzpostens Bukamal, den die Miliz für die Verbindung ihrer beherrschten Gebiete in Syrien und im Irak nutzt.

Frankreichs Präsident François Hollande hatte Anfang September die Aufnahme von Aufklärungsflügen bekanntgegeben, um Luftangriffe auf die Dschihadisten in Syrien vorzubereiten. Zuvor war das Land bereits an der Koalition gegen den IS im Irak beteiligt. Am Sonntag griffen erstmals französische Kampfflugzeuge IS-Positionen in Syrien an.

Quelle: n-tv.de, jgu/AFP

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