Politik

Von Will bis Maischberger Grünen-Chef Habeck ist Talkshow-König 2018

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Robert Habeck bei Anne Will: Es ging um das Thema "Hartz IV".

(Foto: picture alliance / Wolfgang Borr)

Welcher deutsche Politiker war im vergangenen Jahr am häufigsten in Polit-Talkshows zu Gast? Es ist ein knappes Rennen, bei dem am Ende zwei Grünen-Politiker mit die Nase vorn haben. AfD-Chef Gauland dürfte dagegen enttäuscht sein.

Kein Politiker war 2018 in den reichweitenstarken Fernseh-Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen so häufig zu Gast wie der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck. Laut Auswertung durch das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) war Habeck 13 Mal bei den Talkshows "Maischberger", "Anne Will", "Hart aber fair" oder "Maybrit Illner"  zu sehen.

Den zweiten Platz unter den Politikern teilen sich demnach Habecks Co-Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, FDP-Chef Christian Lindner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier von der CDU. Sie alle wurden laut den Aufzeichnungen des RND zehn Mal in eine Runde eingeladen.

Auf den Rängen drei und vier platzierten sich Bundesjustizministerin Katarina Barley von der SPD mit neun und CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen mit acht Teilnahmen. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, Finanzminister Olaf Scholz von der SPD und Sahra Wagenknecht, Linke, brachten es demzufolge auf jeweils sieben Einladungen. Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU war sechs Mal zu sehen, AfD-Chef Alexander Gauland drei Mal. Welche Partei insgesamt am häufigsten Vertreter in die genannten Talkshows schickte, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Auch die Themen der Sendungen wertete das RND aus. Demnach beschäftigten sich die Talkrunden 13 Mal mit einem Thema rund um die große Koalition. Dahinter folgten die Stichworte "Merkel" und "Trump" mit jeweils acht Sendungen sowie "Migration" mit sieben Ausstrahlungen.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa/AFP

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