Politik

Kontakt mit der "Lügenpresse" Pegida empfängt Unterhändler von Jauch

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Kathrin Oertel und Lutz Bachmann in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

(Foto: REUTERS)

Vor einem Monat weigerten sich die Pegida-Organisatoren, in der Talkshow von Günther Jauch aufzutreten. Jetzt sind sie offenbar dabei, ihr Verhältnis zu den Medien neu zu sortieren.

Die Organisatoren der Pegida-Demonstrationen in Dresden erwägen einen Auftritt in der ARD-Talkshow von Günther Jauch. In einer Pressemitteilung der Gruppe heißt es: "Pegida empfängt morgen in Dresden einen Redakteur der ARD-Sendung 'Günther Jauch', um Möglichkeiten der Teilnahme an einer sonntäglichen Talkshow auszuloten."

Mitte Dezember war das Phänomen "Pegida" bereits Thema in der Sendung. Jauch sagte damals, die Wortführer der Demonstrationen hätten nicht in die Talkshow kommen wollen. Auf Pegida-Demonstrationen wird regelmäßig "Lügenpresse" skandiert; anfangs gaben die Mitglieder des sogenannten Orga-Teams nur schriftliche Interviews.

Mittlerweile geben Lutz Bachmann und seine Kollegin Kathrin Oertel gelegentlich Interviews. Spannungsfrei ist ihr Verhältnis zur Presse allerdings nicht. Die BBC-Journalistin Catrin Nye twitterte am Dienstag, Bachmann habe sie "aus einem Interview geschmissen". Offenbar hätten ihm ihre Fragen nicht gefallen.

Quelle: ntv.de, hvo

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