Politik

Stern-RTL-Wahltrend SPD liegt 17 Punkte hinter der Union

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Martin Schulz hat bislang kein Rezept gefunden, um die Umfragewerte der SPD zu erhöhen.

(Foto: dpa)

In der Kanzlerpräferenz liegt Angela Merkel unverändert deutlich vor Martin Schulz. Der Abstand zwischen CDU/CSU und SPD hat sich in dieser Woche noch einmal erhöht. Nach den aktuellen Werten würde es für die SPD nur zum Juniorpartner reichen.

Die SPD kommt aus ihrem Umfragetief nicht heraus. Im aktuellen Stern-RTL-Wahltrend von Forsa kommen die Sozialdemokraten auf 22 Prozent - einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Mit einem solchen Ergebnis hätte die SPD keine Chance, das Kanzleramt zu erobern, ihr bliebe nur der Gang in die Große Koalition oder in die Opposition.

Die Union dagegen könnte sich den Koalitionspartner aussuchen. Neben einer Koalition mit der SPD hätte nach den Werten dieser Woche eine schwarz-gelbe Regierung eine knappe Mehrheit. Gleiches gilt für Schwarz-Grün, das aber vor allem bei der CSU höchst unbeliebt ist.

CDU und CSU kommen unverändert auf 39 Prozent. Die FDP liegt ebenfalls unverändert bei 8 Prozent. Linke und Grüne erreichen weiterhin 9 beziehungsweise 8 Prozent. Die AfD legt einen Punkt zu und kommt auf 8 Prozent. Für sonstige Parteien würden sich 6 Prozent der Wähler entscheiden. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt laut Forsa bei 22 Prozent.

In der Frage nach der Kanzlerpräferenz gibt es keine Veränderung. Amtsinhaberin und CDU-Chefin Angela Merkel liegt mit 51 Prozent weiter deutlich vor dem SPD-Vorsitzenden Martin Schulz, für den sich 22 Prozent der Wähler entscheiden würden.

Forsa befragte 2501 Wähler vom 3. bis zum 7. Juli. Die Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Punkten.

Quelle: ntv.de, hvo

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