Politik

RTL/n-tv Trendbarometer Scholz bringt der SPD ein bisschen Aufwind

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Olaf Scholz, Bundesfinanzminister, und Klara Geywitz, Brandenburger Landtagsabgeordnete, wollen die Geschicke der SPD lenken.

(Foto: dpa)

Olaf Scholz verschafft der SPD eine Atempause. Seine Kandidatur für den Parteivorsitz lässt die Umfragewerte steigen. Den Job als Kanzler trauen ihm sogar mehr Menschen zu als CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Rund eine Woche nachdem Finanzminister Olaf Scholz bekannt gegeben hat, dass er für den Parteivorsitz kandidieren möchte, verzeichnet die SPD im RTL/n-tv Trendbarometer eine leichte Erholung der Umfragewerte. Aktuell würden 14 Prozent der Befragten die Sozialdemokraten wählen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche und der höchste Wert seit Ende Mai dieses Jahres.

Leicht bergauf geht es auch für die Union. Sie kann sich von 25 auf 26 Prozent der Stimmen verbessern. Die Grünen geben einen Prozentpunkt ab und kommen noch auf 23 Prozent der Stimmen. Bei den übrigen Parteien gibt es keine Veränderung. Im Vergleich zur Vorwoche steht die FDP laut den Zahlen von Forsa bei 9 Prozent, die Linke bei 8 und die AfD bei 13 Prozent.

Zwar hat Scholz seine Kandidatur bereits am vergangenen Freitag bekannt gegeben. Jedoch endete die Befragung zum RTL/n-tv Trendbarometer bereits am selben Tag. Mögliche Auswirkungen seiner Kandidatur auf das Umfrageergebnis sind also erst in der aktuellen Umfrage spürbar.

Knappes Rennen Habeck-Scholz

Auffällig ist, dass Scholz auch bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz deutlich zulegen kann. Vor die Wahl zwischen ihm und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gestellt, würden sich 32 Prozent für Scholz entscheiden, nur 15 Prozent für AKK. Vergangene Woche lag Scholz' Wert noch bei 28 Prozent. Bei der Wahl zwischen AKK und Grünen-Chef Robert Habeck, würden sich 15 Prozent für die CDU-Chefin entscheiden und 30 Prozent für Habeck. Für Verteidungsministerin Kramp-Karrenbauer sind das neue Tiefstwerte. Das Rennen zwischen Habeck und Scholz würde knapp ausgehen: 27 Prozent halten Habeck für den besseren Kanzler, 26 Prozent stimmen für Scholz.

Bei der Frage nach der politischen Kompetenz bleiben die Werte für die SPD allerdings schlecht. Nur 4 Prozent der Befragten glauben, dass die Sozialdemokraten mit den Herausforderungen in Deutschland am ehesten zurecht kommen. 17 Prozent trauen das der CDU zu, 15 Prozent den Grünen. 10 Prozent glauben eine andere Partei sei dazu in der Lage. Die absolute Mehrheit, 54 Prozent, glaubt weiterhin, dass dazu keine Partei in der Lage ist.

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Quelle: n-tv.de, bdk

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