Politik

"Nutzen Sie 'Allo' nicht" Snowden warnt vor Google-Messaging-App

Mit seiner intelligenten App "Allo" will Google anderen Diensten wie WhatsApp oder dem Messenger von Facebook Konkurrenz machen. Doch die Verschlüsselungs-Einstellungen machen besonders einem Sorgen: dem meistgesuchten Whistleblower der Welt.

Google startet als Konkurrenz für WhatsApp und andere Kurzmitteilungsdiensten eine eigene App mit eingebautem persönlichem Assistenten. Die Ankündigung animierte den Whistleblower Edward Snowden zu einer seltenen Äußerung gegen ein konkretes Produkt. "Nutzen Sie "Allo" nicht", schreibt der Ex-Geheimdienstler bei Twitter. Wegen der Verschlüsselungs-Einstellungen könnten alle gesendeten Nachrichten der Polizei zur Verfügung gestellt werden, wenn sie danach verlange.

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Für Google ist "Allo" Teil eines größeren Projekts, sich mit seinem Assistenten tiefer im Alltag der Nutzer zu verankern.

(Foto: dpa)

Für Google ist "Allo" Teil eines größeren Projekts, sich mit seinem Assistenten tiefer im Alltag der Nutzer zu verankern. Der "Assistant" wird auch im geplanten vernetzten Lautsprecher Google Home stecken, mit dem man sich unterhalten kann. Google will damit in den Mittelpunkt im vernetzten Zuhause rücken, ähnlich wie Amazon das bereits mit seinem smarten Lautsprecher Echo versucht.

Der zunächst in den USA gestartete Messenger "Allo" enthält den neuen "Google Assistant". Nutzer können von ihm per Chat zum Beispiel Informationen zum Wetter, zu Restaurants in der Nähe oder Reisemöglichkeiten anzeigen lassen oder ihm auch Wissensfragen stellen.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa

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