Politik

RTL/ntv Trendbarometer Trotz Lockdown-Debatte: Union führt stabil

Armin Laschet (CDU, l), NRW-Ministerpräsident, und Markus Söder (CSU), Bayerns Ministerpräsident. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archiv

Die Chefs der Unionsparteien, Laschet (l.) und Söder (hier 2019), können sich über die anhaltende Stärke von CDU und CSU freuen.

(Foto: Guido Kirchner/dpa/Archiv)

Von der Debatte um Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Maßnahmen bleibt die politische Stimmung ungerührt. Die Union führt weiter mit großem Abstand im RTL/ntv Trendbarometer.

In Deutschland tobt die Lockdown-Debatte, Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt für die defensive Öffnungsstrategie reichlich Gegenwind, doch die Unterstützung der BürgerInnen für die Union bleibt stabil: CDU und CSU halten sich im RTL/ntv Trendbarometer bei 37 Prozent Zuspruch, damit bleibt die Union mit großem Vorsprung vor Grünen und SPD die stärkste politische Kraft in Deutschland. ür CDU/CSU, Grüne, SPD, AfD und die kleineren sonstigen Parteien ändert sich gegenüber der Vorwoche nichts. Die FDP gewinnt einen Prozentpunkt, die Linke verliert einen Prozentpunkt.

Würde am Sonntag gewählt, dann entfielen auf die Parteien folgende Prozentanteile: CDU/CSU 37 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), Grüne 19 Prozent (8,9%), SPD 15 Prozent (20,5%), AfD 8 Prozent (12,6%), Linke 7 Prozent (9,2%) und FDP 7 Prozent (10,7%). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 21 Prozent etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).

Bei einem Ergebnis entsprechend den Umfragewerten könnten die CDU/CSU und die Grünen mit einem deutlichen Mandatsgewinn rechnen. Alle übrigen Parteien müssten sich auf einen Verlust von Parlamentssitzen einrichten. Nach den Ergebnissen des aktuellen RTL/ntv-Trendbarometers würden in den neuen Bundestag 723 Abgeordnete einziehen. Die Union würde 290 Sitze erobern, ein Plus von 44 Mandaten gegenüber der Bundestagswahl von 2017. Die Grünen könnten derzeit mit 147 Abgeordneten rechnen, ein Plus von 80 Mandaten. Die SPD würde mit 116 Abgeordneten in den Bundestag einziehen (minus 37 Sitze), die Linke mit 54 (minus 15), die FDP ebenfalls mit 54 (minus 26) und die AfD mit 62 (minus 32).

Großer Vorsprung für die Union bei Direktmandaten

299 Bundestags-Abgeordnete werden direkt in den Wahlkreisen gewählt. Momentan könnten CDU und CSU mit 283 von 299 Direktmandaten rechnen. Nur 16 Direktmandate würden von den anderen Parteien gewonnen. Die übrigen derzeit errechneten 424 Parlamentssitze werden über die Landeslisten der Parteien mit entsprechenden Ausgleichs- und Überhangmandaten vergeben.

Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würde sich an ihren Präferenzen seit Wochen kaum etwas ändern. Wenn die Union den CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten gegen den Grünen-Chef Robert Habeck und den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ins Rennen schicken würde, wären 37 Prozent der WählerInnen für Söder, 18 Prozent für Habeck und 14 Prozent für Scholz. Wäre der CDU-Vorsitzende Armin Laschet der Unions-Kandidat, würden sich die Wahlberechtigten wie folgt entscheiden: 27 Prozent für Laschet (minus 1), 20 Prozent für Habeck (plus 1), 17 Prozent für Scholz (unverändert).

Quelle: ntv.de, fni

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