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Obama ordnet Vorbereitungen an USA nehmen mehr Syrer auf

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Barack Obama lässt mehr syrische Flüchtlinge ins Land.

(Foto: imago/UPI Photo)

Bislang haben die Vereinigten Staaten rund 1500 syrische Flüchtlinge aufgenommen und hat dafür Kritik geerntet. Nun stockt Präsident Obama die Zahl deutlich auf. Ein Wort mitzureden hat der von den Republikanern dominierte Kongress.

US-Präsident Barack Obama hat die Aufnahme von mindestens 10.000 syrischen Flüchtlingen angekündigt. Die Zahl gelte für das im Oktober beginnende Haushaltsjahr 2016, sagte Obamas Sprecher Josh Earnest in Washington.

Angesichts der Flüchtlingskrise in Europa war die US-Regierung in den vergangenen Tagen zunehmend unter Druck geraten, mehr Flüchtlinge aus Syrien ins Land zu lassen. Seit dem Beginn des Bürgerkriegs vor mehr als vier Jahren nahmen die USA nur rund 1500 Syrer auf.

Die US-Regierung bestimmt für jedes Haushaltsjahr eine Obergrenze für Flüchtlinge aus Krisengebieten. Zuletzt lag das Limit bei 70.000, aufgeschlüsselt nach Weltregionen. Ein Wort mitzureden hat der von den Republikanern dominierte Kongress, der die finanziellen Mittel für die Umsiedlungen bewilligen muss.

Earnest sagte, dass der Präsident seine Mitarbeiter angewiesen habe, Vorbereitungen für die Aufnahme von "mindestens 10.000" syrischen Flüchtlingen zu treffen. Zugleich machte der Präsidentensprecher deutlich, dass der "wirksamste Weg" im Umgang mit der Flüchtlingskrise die finanzielle Unterstützung für Hilfsorganisationen vor Ort sei.

"Es ist sicherlich nicht machbar, dass Millionen von Syrern in dieses Land kommen", sagte Earnest weiter. Earnest erinnerte daran, dass die USA mit vier Milliarden Dollar mehr humanitäre Hilfe für notleidende Syrer als jedes andere Land geleistet hätten.

Quelle: n-tv.de, wne/AFP

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