Politik

SPD weit abgeschlagenUmfrage sieht Linke in Berlin vorn - CDU auf Platz zwei

05.08.2026, 07:04 Uhr
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02-08-2026-Berlin-Elif-Eralp-Spitzenkandidatin-von-Die-Linke-fuer-die-Berliner-Abgeordnetenhauswahl-haengt-zum-Start-der-Wahlkampfplakatierung-fuer-die-Berliner-Abgeordnetenhauswahl-am-20-September-2026-an-der-Skalitzer-Strasse-in-Kreuzberg-ein-Plakat-auf
Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp hängt ein Wahlplakat von sich auf. (Foto: dpa)

Die Abgeordnetenhauswahl in Berlin rückt näher, und sie dürfte spannend werden. Laut einer Umfrage liegt die Linke zwar auf Platz eins. Doch der Abstand zu anderen Parteien ist nicht so groß.

Rund eineinhalb Monate vor der Abgeordnetenhauswahl liegt die Linke laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage vorn. Wenn am nächsten Sonntag gewählt würde, käme die Partei nach der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des "Tagesspiegel" auf 21 Prozent. Das sind 2 Prozentpunkte mehr als bei der Civey-Umfrage Anfang Juli. Die Berliner CDU landete mit unverändert 19 Prozent auf Platz zwei.

Dahinter folgt mit 18 Prozent die AfD (plus 1 Prozentpunkt). Die Grünen kommen den Daten zufolge unverändert auf 17 Prozent. Mit 12 Prozent (minus 1 Prozentpunkt) liegt die Berliner SPD noch deutlich dahinter.

Jeweils drei Prozent der Befragten würden FDP und BSW wählen, wenn am Sonntag Abgeordnetenhauswahl wäre. Beide Parteien würden damit nach derzeitigem Stand den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. An der Umfrage haben sich im Zeitraum vom 20. Juli bis 3. August den Angaben zufolge rund 3000 Personen beteiligt. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei 3,5 Prozentpunkten.

Bei einer ebenfalls repräsentativen, am 23. Juli veröffentlichten Insa-Umfrage lag die AfD vorn. Sie kam bei der Sonntagsfrage auf 19 Prozent. CDU und Linke folgten mit jeweils 18 Prozent dicht dahinter. Die Grünen erreichten 16 Prozent, die SPD 13 Prozent, FDP und BSW jeweils 4 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Quelle: ntv.de, ghö/dpa

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