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380.000 Neubürger in Deutschland Zuwanderung aus der EU erreicht Höchstwert

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Seit 2014 gilt - mit wenigen Ausnahmen für kroatische Bürger - auch für die neuen EU-Mitglieder die volle Freizügigkeit

(Foto: imago stock&people)

Viel ist in den vergangenen Monaten die Rede von der Rekordzahl von Flüchtlingen, die Deutschland erreichen. Eine neue Statistik des Bamf zeigt: Auch aus EU-Staaten, vor allem osteuropäischen, kommen immer mehr Menschen.

Die Zahl der Zuwanderer aus anderen EU-Staaten hat in Deutschland im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreicht. Wie die "Welt" unter Berufung auf das neue Freizügigkeitsmonitoring des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge - kurz: Bamf - berichtete, kamen im vergangenen Jahr 685.485 EU-Bürger nach Deutschland. Da gleichzeitig 303.036 EU-Bürger Deutschland verließen, betrug die Nettozuwanderung demnach 382.449.

Das wichtigste Herkunftsland war Rumänien mit 174.779 Zuwanderern, wie die "Welt" berichtete. Auf Platz zwei landete das Herkunftsland Polen mit 147.910 Zugewanderten, gefolgt von Bulgarien mit 71.709 Migranten und dem jüngsten EU-Mitglied Kroatien, von wo rund 50.500 Zuwanderer kamen. Insgesamt seien fast vier Fünftel der im vergangenen Jahr zugezogenen EU-Ausländer aus den osteuropäischen Staaten gekommen.

Deutschland beliebtestes Land für EU-Migranten

Gleichzeitig schwächte sich die Zuwanderung aus den südeuropäischen Staaten Griechenland, Italien, Portugal und Spanien wieder ab, wie die "Welt" weiter schrieb. Von dort kamen 100.164 Menschen nach Deutschland. Die Zuwanderung war wegen der Schulden- und Finanzkrise in den vergangenen Jahren angestiegen.

Von insgesamt 18,5 Millionen Migranten, die innerhalb der EU ihren Wohnort wechselten, leben dem Bericht zufolge 4,1 Millionen in Deutschland, 3,1 Millionen in Großbritannien und 2,2 Millionen in Frankreich. Der Zuzug von EU-Einwanderern war eines der wichtigsten Themen in der britischen Debatte über den Austritt aus der Europäischen Union.

Quelle: n-tv.de, jog/AFP

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