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Zukunftssichere Jobs Das sind die Trendberufe 2019

Laut dem Digitalverband Bitkom bringt die Digitalisierung der Arbeitswelt mehr Jobs. Doch an der Weiterbildung mangelt es. Foto: Peter Steffen

Zumindest für die nähere Zukunft deutet sich an, welche Berufe gefragt sind oder auch bleiben.

(Foto: dpa)

Auch in Zukunft dürften die meisten Menschen ihr Geld durch Arbeit verdienen müssen. Doch welche Tätigkeiten haben Perspektive? Klappt der Broterwerb auch noch ohne künstliche Intelligenz? Eine Studie zeigt, welche Berufe und Branchen im Kommen sind.

Sicher ist nur, dass die Zukunft ungewiss ist. Und wohl auch, dass man zum Leben weiterhin Geld verdienen muss, um den Kühlschrank zu füllen und das Dach über dem Kopf zu bezahlen. Hierzu wählt man am besten einen Beruf, der auch noch in ein paar Jahren existiert und in dem das Einkommen vergleichsweise hoch ist. Das hat dann denn Vorteil, dass daraus finanzielle Rücklagen gebildet werden können. Nur für den Fall, dass doch mal eine Saure-Gurken-Zeit ins Haus steht. Oder aber für die Rente. Denn ob die mal ausreicht, ist bei vielen auch noch ungewiss.

Aber so weit ist es ja noch nicht. Erstmal gilt es, noch fleißig zu sein, in einem zukunftssicheren Job. Die Experten von Gehalt.de haben die Trendberufe für 2019 ausgemacht. Besonders gute Zukunftsperspektiven gibt es laut der Auswertung im Handwerk, bei Entwicklern für künstliche Intelligenz und in der Datenverschlüsselung. Außerdem ermittelten die Analysten aus 693 Datensätzen die durchschnittlichen Jahresbruttogehälter in den jeweiligen Berufsgruppen.

Los geht's: Diese Jobs sind (vermutlich) zukunftssicher.

Auf dem Vormarsch: Customer Experience Manager

Der Customer Experience Manager befasst sich mit der Analyse und Optimierung des Kauferlebnisses von stationären Geschäften sowie Online-Shops. Zu seinen Aufgaben zählen Kundenbefragungen, die Entwicklung von Shop-Konzepten und Steigerung der Verkäufe. Das Gehalt eines Customer Experience Managers liegt derzeit bei durchschnittlich 47.500 Euro.

Nachwuchsmangel bei Elektronikern sorgt für höhere Preise

Der Beruf des Elektronikers gehört zu den zukunftssichersten in Deutschland, denn "im Handwerk fehlt es an Nachwuchs. Die Auftragsbücher für Elektroniker werden immer voller, Kunden müssen sich in Zukunft auf lange Wartezeiten sowie höhere Preise einstellen", so Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Elektroniker verdienen im Schnitt 41.600 Euro jährlich.

Hohe Nachfrage bei der Ausbildungen zum Kaufmann im E-Commerce

Online-Shops werden von Jahr zu Jahr größer, schneller und nutzerfreundlicher. Dass es für den Betrieb der Webportale ausgebildetes Personal benötigt, zeigt sich im neu geschaffenen Ausbildungslehrgang zum Kaufmann/-frau im Bereich E-Commerce. Der Andrang ist groß: Laut Handelsverband Deutschland (HDE) schlagen 1400 Auszubildende im laufenden Jahr 2018/2019 1.400 diesen Berufsweg ein. Ein ausgebildeter Kaufmann im E-Commerce verdient durchschnittlich 32.500 Euro.

Support für Ärzte: Der Physician Assistant

Physician Assistants (PA) sollen Ärzte in Zukunft immer stärker entlasten. PAs müssen komplexe Dokumentations- und Managementprozesse sowie organisatorische Verfahren begleiten, können diese aber auch im Auftrag der ärztlichen Leitung mit entwickeln. Der ärztliche Dienst ist geprägt durch viele Überstunden, Stress und sehr hohe Verantwortung. Abhilfe für Ärzte wird dringend benötigt, um in Notsituationen professionell und konzentriert arbeiten zu können. Die Ausbildung zum PA erfolgt an der Hochschule und das Gehalt liegt bei durchschnittlich 55.400 Euro.

Machen Maschinen schlauer - Entwickler für künstliche Intelligenz (KI)

Es gibt immer mehr smarte Geräte mit eigener Computerintelligenz auf dem Mark. Somit hat dieser Bereich für Entwickler mehr Themen zu bieten als noch vor zehn Jahren - von der Programmierung über Objekt- und Texterkennung bis hin zum Video-Tracking. KI-Entwickler verdienen im Schnitt 69.300 Euro. 

3D-Druck-Experten: Die Nachfrage steigt rasant

Die Möglichkeiten mit 3D-Druck scheinen schier grenzenlos zu sein – von Smartphone-Hüllen bis hin zu ganzen Prothesen. Die Maschinen kommen in einer Vielzahl von Branchen zum Einsatz und die Nachfrage nach 3D-Druck-Experten dürfte in den nächsten Jahren steigen. Derzeit liegen die Einkommen bei durchschnittlich 52.100 Euro.

Spezialisten für Datenschutz gesucht

Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) zeigt die hohe Bedeutung der Sicherheit von personenbezogenen Informationen für die Gesellschaft. Nun gilt es für alle Unternehmen und Webseitenbetreiber, den Bestimmungen nachzugehen. "Das Thema Datenschutz wird in den kommenden Jahren immer wieder aufkommen und der administrative Aufwand damit steigen", so Bierbach. Viele Unternehmen schreiben deshalb Vollzeitstellen für Datenschutzbeauftragte aus. Das Gehalt für die Experten liegt bei durchschnittlich 46.000 Euro.

Kryptologen verschlüsseln sensible Informationen

Passwörter, PINs, Kreditkarteninformationen - sie alle gehören zur begehrten Beute von Cyberkriminellen. Doch wie können sich Nutzer und Unternehmen schützen? Die Antwort: durch Kryptologen. Sie sind für die Ver- und Entschlüsselung von Informationen zuständig und versuchen mit immer komplizierteren Methoden, Daten und sensible Informationen zu kodieren. Kryptologen kommen in der Regel aus der Mathematik oder Informatik. Ihr Verdienst liegt bei durchschnittlich 74.700 Euro.   

Quelle: n-tv.de, awi

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