Ratgeber

Heiße Helfer im Haushalt Diese Wasserkocher sind am besten

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Zu den Testsiegern gehört auch ein Gerät für knapp 30 Euro.

Wasserkocher sind in nahezu jeder Küche zu finden, erhitzen sie doch Trinkwasser schnell und energiesparender als auf dem Herd. Doch welche Geräte sind wirklich sicher und auch noch benutzerfreundlich? Öko-Test vergibt immerhin vier Mal die Bestnote.

Ob aus Edelstahl, Plastik oder Glas, in der Reise- oder Designausführung: Wasserkocher gibt es in vielen Varianten. Dabei ist allen gemein, dass sie Trinkwasser schnell und energiesparend erhitzen. Denn die Geräte sind so konstruiert, dass nur wenig Wärme verloren geht und sie sich schnell nach dem Kochen abschalten.  

Technisch ausgefeilte Geräte können die Temperatur genauer einstellen und Wasser in der Kanne warmhalten. Aber alle Arten von Wasserkochern landen meist auf dem Müll, wenn sie kaputtgehen, da die Geräte oft nicht teuer sind und die Reparatur ins Geld ginge.

Muss es ein Markengerät sein?

Umso wichtiger ist es, auf Ware zu setzen, bei der die Qualität stimmt. Auch in puncto Sicherheit - denn beim Hantieren mit kochend heißem Wasser darf nichts schiefgehen. Mit welchen Geräten sorglos morgens das Wasser für die Tasse Tee und mittags für die Spaghetti zum Brodeln gebracht werden kann, hat sich Öko-Test angeschaut und 15 Wasserkocher zu Preisen zwischen knapp 80 und nur 15 Euro getetstet. Zu den Testsiegern gehört dabei auch ein Gerät, das schon für knapp 30 Euro zu haben ist.

Was zum Teil schon die Frage beantwortet, ob es unbedingt ein teures Markengerät sein muss. Die Öko-Test-Untersuchung zeigt zumindest, dass die Markenhersteller in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit einen Vorsprung haben. Als Testsieger wurden nämlich die Wasserkocher von Braun, Siemens, AEG und Tefal gekürt. Auch in Hinblick auf den Stromverbrauch. 

Und die Sicherheit? Alles bestens, wenn es nach den Experten geht, sowohl bei den günstigen als auch bei den teuren Kochern. Eine wichtige Einschränkung macht Öko-Test allerdings: "Bei neun Geräten aus Metall oder Glas erhitzt sich das Gehäuse binnen zehn Minuten nach dem Kochen besonders stark." Kocher mit Kunststoff-Gehäuse kühlen deutlich schneller ab, die Verbrennungsgefahr ist also geringer. Gefährlich wird es, wenn der Deckel klemmt oder schlecht verarbeitet ist. Diese Kriterien bescherten dem "Klarstein Aquavita" und dem "Ok. OWK 202-W" einen Punktabzug und nur die Note "ausreichend".

Bei der Kaufentscheidung für ein geeignetes Gerät sind laut Öko-Test vier Punkte entscheidend: 

  • Das Heizelement sollte verdeckt sein, damit das Gerät besser zu reinigen ist

  • Das Gehäuse sollte flexibel auf einem runden Sockel abstellbar sein - nicht nur in einer Position

  • Der Deckel ist im besten Fall per Knopfdruck am Griff zu öffnen

  • Der Wasserkocher sollte verschraubt sein, nicht verklebt - so kann er repariert werden und wandert nicht beim nächsten kleinen Defekt in den Elektroschrott

Diese Kriterien sind beispielsweise bei den vier Testsiegern erfüllt. Mit Temperaturregler liegen der "Braun ID Collection WK 5115 Water Kettle" ("sehr gut"; 85,99 Euro bei yourhome) und der "Siemens Sensor for Senses TWK86103P" ("sehr gut", 59,99 Euro) vorn.

Bei den Wasserkochern ohne Temperaturregler kann unbesorgt mit dem "AEG Perfect Morning Series 3000 Watt EWA3700" ("sehr gut";  29,32 Euro) und dem "Tefal Principio Select" ("sehr gut", 46,99 Euro) aufgebrüht werden.

Ob man Wasser vom Vortag wegkippen sollte oder wieder aufkochen kann, lesen Sie hier.

Quelle: n-tv.de, awi