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"Öko-Test" macht's sensitiv Discounter-Sonnencreme punktet

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Zu den sechs Verlierern des Tests gehören auch teure Sonnencremes.

(Foto: imago/Panthermedia)

Frühling und Sommer sind wohl die liebsten Jahreszeiten der Deutschen. Jetzt ist natürlich auch das Thema Sonnencreme wieder brandaktuell. "Öko-Test" hat 20 Sonnenschutzmittel für sensible Haut unter die Lupe genommen. Nur 4 von 20 überzeugen.

Eine gute Sonnencreme sollte nicht nur beim Besuch im Freibad aufgetragen werden, sondern auch im Alltag. So schützt man sich vor Sonnenbränden, Hautkrebs und vorzeitigen Falten. Besonders helle Hauttypen fangen sich schneller als ihnen lieb ist einen Sonnenbrand ein, wenn sie an sonnigen Tagen auf Sonnencreme verzichten. Menschen mit sehr empfindlicher Haut sollten bei der Auswahl des Sonnenschutzes auf allergene Inhaltsstoffe und Parfüm in (Sonnen)-cremes verzichten. Hersteller solcher Sonnenschutzmittel gibt es viele, doch welche Sonnencreme ist die Richtige?

"Öko-Test" hat 20 Sonnencremes für sensible Haut mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 auf schädliche UVA/UVB-Filter und kritische Inhaltsstoffe wie Silikone, Paraffine und Formaldehyd/-abspalter getestet. Das Testergebnis ist ernüchternd.

Nur vier Sonnencremes sind gut

Die Testsieger mit der Note "sehr gut" kommen hierbei aus der Naturkosmetik, darunter die "Eco Cosmetics" Sonnenmilch. Ein überraschend gutes Ergebnis erzielte auch die günstige Sonnencreme "Ombra Sun" für 4,95 Euro. Diese gibt es bei Aldi Süd zu kaufen. Fünf Sonnencremes erhielten die Note "befriedigend". Dazu zählten jene der Apothekenmarke  "Eucerin" und die Rossmann-Eigenmarke "Sun Ozon".

Preis spielt keine Rolle

Zu den sechs Verlierern des Tests gehören auch teure Sonnencremes wie die von "Lancaster" für 47,98 Euro und "Cetaphil" für 29,95 Euro wegen schädlicher UVB-Filter. Die "Avène"-Sonnencreme für 35 Euro erhielt die Note "mangelhaft", während die anderen fünf sogar mit einer Sechs bestraft wurden.

Ob die getesteten Sonnencremes auch ausreichend vor UV-Licht schützen und den versprochenen Lichtschutzfaktor einhalten wurde aus ethischen Gründen nicht getestet. Besonders Sonnencremes aus dem Naturkosmetik-Bereich stehen häufig in der Kritik, nicht ausreichend vor der Sonne zu schützen.

Quelle: n-tv.de, imi