Ratgeber

Hier gibt's noch was zu holen Welche Geschäfte haben noch geöffnet?

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Auch auf Wochenmärkten darf noch eingekauft werden.

(Foto: imago images/Ralph Peters)

Seit drei Tagen gelten in Deutschland massive Ausgangsbeschränkungen. Grundsätzlich darf man aber noch vor die Tür - zum Beispiel auch, um der Grundversorgung für den täglichen Bedarf nachzukommen. Wo das noch erlaubt ist, lesen Sie hier.

Das öffentliche Leben in Deutschland ist aufgrund des Coronavirus auf ein Minimum reduziert. Bundesweit gilt ein Kontaktverbot für mehr als zwei Personen, in einzelnen Bundesländern sogar Ausgangsbeschränkungen. Restaurants verkaufen nur noch außer Haus, viele Geschäfte sind schon seit Längerem geschlossen. Ausgenommen sind alle Geschäfte, die der Grundversorgung für den täglichen Bedarf dienen. Aber welche sind das?

Diese Geschäfte und Märkte haben weiterhin geöffnet (Stand: 24. März)

  • Lebensmittelgeschäfte
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Augenoptiker
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen & Autowerkstätten
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte (Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben ihre Baumärkte ausnahmslos geschlossen. Auch in Niedersachsen bleiben die Baumärkte für Privatkunden geschlossen, lediglich gewerbliche Kunden dürfen weiter dort einkaufen. In allen anderen Bundesländern sind Baumärkte vorerst von den Geschäftsschließungen ausgenommen.)
  • Großhandel

So kann das Risiko einer Übertragung von Viren beim Einkauf minimiert werden:

  • Abstand halten: Im Optimalfall sollte in Geschäften zwei Meter Abstand von anderen Kunden, von der Verkaufsfläche und der Kasse gehalten werden. Wenn möglich, sollten die Läden nur einzeln betreten werden.

  • Waren nicht unnötig anfassen: Wegen einer möglichen Übertragung von Coronaviren sollten nur die Artikel angefasst werden, die tatsächlich gekauft werden. Vorsicht sollte auch bei Verkaufsflächen und Regalen walten. Denn die Viren können sich teils mehrere Stunden auf glatten Flächen halten. Sie sind beispielsweise auf Pappe bis zu 24 Stunden und auf Plastik oder rostfreiem Stahl sogar bis zu drei Tage nachweisbar. Wer möchte, kann Artikel aus abwaschbaren Materialien nach dem Einkauf mit Seife oder Spülmittel unter heißem Wasser reinigen. Die Hände sollten auf jeden Fall gründlich nach jedem Einkauf gewaschen werden. 

  • Eigene Tüte oder Tasche mitbringen: Die Tüten, die im Supermarkt verkauft werden, wurden möglicherweise von infizierten Personen angefasst. Damit Kunden nicht mit den Viren in Kontakt kommen, sollten sie auf den Kauf einer Tüte im Laden verzichten und ihre eigene Transportmöglichkeit mitbringen.

  • Handschuhe tragen: Handschuhe können vor einem Kontakt mit Viren schützen. Dafür sollte beim Tragen jedoch darauf geachtet werden, dass sich nicht ins Gesicht gefasst wird. Beim Ausziehen gilt es zu vermeiden, dass der Träger mit der Außenseite in Berührung kommt.

  • Unnötige Gegenstände zu Hause lassen: Verzichtet werden sollte beim Einkauf auf alle Dinge, die nicht notwendig sind. Jeder Gegenstand bietet Viren eine Gelegenheit, sich zu platzieren.

Quelle: ntv.de, awi