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Warnung gilt für Malé Wie gefährlich ist es auf den Malediven?

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Urlauber sollten die Hauptstadt meiden, doch für die Insel-Resorts gibt es keine Warnung.

imago/ZUMA Press

Die Malediven sind für viele Reisende ein absolutes Traumziel. Doch nun wird vor Ausflügen in die Hauptstadt Malé aufgrund von massiven Unruhen gewarnt. Was sollten Urlauber beachten und wie ist die aktuelle Lage?

Wegen politischer Unruhen wurde auf den Malediven der Ausnahmezustand ausgerufen. Das Auswärtige Amt rät daher von Reisen in die Hauptstadt Malé ab. In den übrigen Gebieten des Inselstaates hat sich die Situation jedoch nicht verschärft. Das ist für Urlauber aus dem Ausland erst einmal die wichtigste Nachricht, denn Malediven-Reisende müssen nach den neuen Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes kaum mit Einschränkungen rechnen.

Das Leben in dem Inselstaat im Indischen Ozean gehe normal weiter, teilte das Außenministerium mit. "Der Ausnahmezustand befasst sich mit einigen internen Aspekten der Staatsführung und betrifft größtenteils die Hauptstadt-Insel Malé und nicht die Touristen-Resorts, die Touristen-Inseln und den Tourismus im Allgemeinen", hieß es.

Auch der Reiseverband stimmt zu: "Die Beeinträchtigungen beschränken sich auf die Hauptstadt Malé", sagt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV). "Nur ganz wenige Gäste halten sich in der Regel in der Hauptstadt auf, die allermeisten fahren oder fliegen nach der Landung direkt weiter in die Resorts auf den Inseln." Die Transfers per Boot oder Flugzeug fänden ohne Einschränkungen statt. Ausflüge in die Hauptstadt seien allerdings abgesagt worden - etwa bei Tui.

Umbuchungen und Stornierungen möglich

"Unsere Gäste befinden sich ausschließlich auf den Urlaubsinseln und bekommen von der Situation auf Malé nichts mit", sagte eine Tui-Sprecherin. DER Touristik hat ebenfalls Ausflüge nach Malé abgesagt. Die meisten Urlauber ziehe es aber in die Resorts und nicht in die Hauptstadt. Wer aber trotzdem eine Reise nach Malé gebucht hat, kann nach Angaben einer DER-Sprecherin bei einer Anreise bis zum 20. Februar kostenlos umbuchen oder stornieren.

Die Gäste von Thomas Cook halten sich einer Sprecherin des Unternehmens zufolge nicht in Malé auf. Der Reiseveranstalter bietet dorthin auch keine Ausflüge an. Bei der Reiseleitung könnten sich Gäste jederzeit über die aktuelle Lage informieren. Darüber hinaus soll es in den Resorts Aushänge mit Informationen des Auswärtigen Amtes geben.

Die Inseln der Malediven sind bei deutschen Fernreisenden sehr beliebt. Vor allem die weißen Strände locken viele Urlauber aus Deutschland in den Inselstaat im Indischen Ozean. Außerdem zieht es viele Taucher auf die Malediven.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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