Sport

Stil von "alten weißen Männern" James wirft NFL-Bossen "Sklaven-Mentalität" vor

RTX6J4M3.jpg

LeBron James läuft in dieser Saison für die LA Lakers auf.

(Foto: USA TODAY Sports)

Er gilt als einer der besten Basketballspieler aller Zeiten und ist abseits des Courts dafür bekannt, offen seine Meinung zu äußern. Nun macht LeBron James mit einer vernichtenden Kritik über die Kultur im amerikanischen Football von sich reden.

Basketball-Superstar LeBron James hat die Besitzer der NFL-Teams hart kritisiert. Die Franchises der US-amerikanischen Football-Profiliga werden von "alten weißen Männern" mit einer "Sklaven-Mentalität" geführt, sagte James in der TV-Sendung "The Shop" auf HBO. Sie verhielten sich nach dem Motto: "Das ist mein Team. Ihr tut das, was ich euch verdammt nochmal sage. Oder ich werde euch alle los."

Dabei seien es doch die Spieler, die das Schiff antrieben, so James. Ohne die NFL-Athleten würde es keinen Football geben. Das Gleiche gelte für die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA. Der 33-jährige James, der im vergangenen Sommer zu den Los Angeles Lakers gewechselt war, sprach mit seinem Businesspartner Maverick Carter, Rapper Ice Cube und Todd Gurley, Runningback bei den Los Angeles Rams, über die Spielerproteste gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt.

*Datenschutz

"Es ist definitiv ein empfindliches Thema", sagte Gurley, vergangene Saison bester Offensivspieler der NFL. James, der in der Vergangenheit schon durch Kritik an politischen und sozialen Missständen aufgefallen war, bemängelte das Bedürfnis der NFL-Besitzer nach "Kontrolle".

Für den NBA-Commissioner Adam Silver hatte James aufgrund dessen Unterstützung indes nur Lob übrig: "Ihm macht es nichts aus, wenn wir unsere Gedanken ausdrücken", sagte James: "Es ist egal, ob Adam mit unseren Meinungen übereinstimmt. Er hört sie zumindest an." So lange die Spieler ihre Kritik in einem pädagogischen, gewaltfreien Weg äußerten, sei Silver damit absolut einverstanden.

Quelle: n-tv.de, fzö/sid