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Kurz vor Einigung mit Discovery Olympia könnte doch bei ARD/ZDF laufen

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Das Ziel sei, die Olympischen Spiele mehr Menschen auf mehr Bildschirmen als je zuvor zugänglich zu machen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Olympia-Fans müssen ihre Fernsehgewohnheiten vielleicht doch nicht umstellen. Die Öffentlich-Rechtlichen verhandeln mit dem US-Medienkonzern Discovery über die Ausstrahlung der Olympischen Winterspiele 2018 - und könnten schon bald eine Einigung erzielen.

Die Chancen für die Ausstrahlung der Olympischen Winterspiele 2018 im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind offenbar weiter gestiegen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" stehen ARD und ZDF kurz vor einer Einigung mit Rechteinhaber Discovery. Der US-Medienkonzern könnte Sublizenzen vergeben.

Der Zeitung zufolge treffen ARD und ZDF bereits Vorbereitungen für die Übertragungen aus Pyeongchang/Südkorea (9. bis 25. Februar 2018). Bislang war geplant, dass Discovery die Spiele in Deutschland auf seinen Sendern Eurosport 1, Eurosport 2, DMAX und TLC überträgt. Zuletzt hatten die Öffentlich-Rechtlichen bereits den Kontakt zu Discovery bestätigt. Ende 2016 waren die Verhandlungen wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen zunächst gescheitert.

"Es gibt Gespräche mit Discovery, aber keine Vereinbarung", teilte das ZDF in der vergangenen Woche mit. "Natürlich befinden wir uns in Gesprächen", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. Discovery teilte mit, es sei immer ein Anliegen gewesen, "mit Partnern zusammenzuarbeiten, die die Olympischen Spiele so wertschätzen wie wir".

Das Ziel sei, die Olympischen Spiele mehr Menschen auf mehr Bildschirmen als je zuvor zugänglich zu machen. "In Deutschland haben ARD und ZDF eine lange Tradition im Hinblick auf die Ausstrahlung der Olympischen Spiele. Zuschauer wie auch Partner haben Respekt vor dem Wissen und der Erfahrung, die sie hier einbringen können." US-Riese Discovery hatte die Fernsehrechte an den vier Olympischen Spielen von 2018 bis 2024 für ganz Europa erworben und dafür 1,3 Milliarden Euro bezahlt.

Quelle: n-tv.de, jki/sid

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