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Schwarze Serie der Berliner hält St. Pauli und Union stecken im Keller fest

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Auswärtssieg am Millerntor: Die Löwen schicken Pauli in den Tabellenkeller.

(Foto: picture alliance / dpa)

Aufsteiger Heidenheim kann in der 2. Fußball-Bundesliga das obere Tabellendrittel in den Blick nehmen. Zudem finden die Löwen aus München zurück in die Spur. Völlig aus selbiger ist dagegen St. Pauli. Komplett von der Rolle ist Union Berlin.

Der FC St. Pauli rutscht immer tiefer in die  Krise - Aufatmen dagegen bei 1860 München: Nach dem 2:1 (2:1) Erfolg am Millerntor haben die Löwen zumindest vorübergehend den Anschluss an das Tabellen-Mittelfeld geschafft, während sich die Hamburger mit ihrem neuen Trainer Thomas Meggle nach dem 5. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga auf Relegationsplatz 16 wiederfinden. Dagegen hat Aufsteiger 1. FC Heidenheim mit einem 3:1 (0:0) gegen Union Berlin mit nunmehr acht Punkten wieder Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen. Diese Chance verpasste Ex-Bundesligist SpVgg Greuther Fürth durch ein 0:1 (0:0) beim zuvor sieglosen SV Sandhausen.

Nachdem die 60er im Duell der Ex-Bundesligisten zuletzt viermal in Folge den Kürzeren gezogen hatten, gingen sie in der 18. Minute durch einen von Leonardo verwandelten Foulelfmeter in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war Yannick Stark aus kurzer Distanz erfolgreich. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte John Verhoek (31.) mit einem wuchtigen Flachschuss.

Berliner seit elf Spielen sieglos

Derweil versetzte Heidenheim den Berlinern den nächsten Tiefschlag. Saisonübergreifend ist Union, das noch höher hätten verlieren können, seit nunmehr elf Spielen ohne Sieg. Alle Hoffnungen der Gäste auf ein Ende der Serie wurden in der zweiten Halbzeit innerhalb von nur vier Minuten zunichte gemacht, als Marc Schnatterer (57.) und Florian Niederlechner (60.) für die Gastgeber trafen.

Benjamin Köhler brachte Union durch einen Foulelfmeter (82.) noch einmal heran und es wurde danach noch einmal spannend, auch, weil Schnatterer einen Foulfelfmeter für Heidenheim am Tor vorbeischoss (88.). Alper Bagceci erzielte schließlich den Endstand (90.+1).

In Sandhausen hat Andrew Wooten seinen Klub aus der Krise geschossen. Der Deutsch-Amerikaner sorgte mit seinem Treffer sieben Minuten vor dem Ende für den ersten Saison-Dreier. Damit feierte der SVS nach zuvor neun Pflichtspielen ohne Sieg wieder ein Erfolgserlebnis. Die Fürther (7 Punkte) konnten selbst einen Strafstoß nicht nutzen.

Quelle: ntv.de, jwu/sid