Formel1

Plant Aston Martin den F1-Coup? Ausgerechnet Schumacher könnte Vettel beerben

imago1011096577h.jpg

Vettel und Schumacher verbindet eine Freundschaft - und bald auch der Arbeitgeber?

(Foto: IMAGO/Motorsport Images)

Artikel anhören
Diese Audioversion wurde mit Sprachproben unserer Moderatoren künstlich generiert.
Wir freuen uns über Ihr Feedback zu diesem Angebot.

Für Sebastian Vettel läuft es in der Formel 1 seit Jahren nicht rund. Auch der erhoffte Aufschwung mit dem erneuerten Aston Martin bleibt aus. So gibt es nun schon Berichte über sein Karriereende. Der Rennstall soll bereits einen Nachfolger suchen - und der könnte ausgerechnet Mick Schumacher heißen.

Sebastian Vettel meckerte zuletzt arg über seinen Aston-Martin-Boliden, seine Saison verläuft mies. Gerade einmal vier WM-Punkte - einen achten Platz in Imola - hat er eingefahren. Nun berichtet der italienische Ableger von motorsport.com, die Zeit Vettels laufe nach der Saison 2022 ab. Aston Martin soll bereits einen Nachfolger suchen - und ausgerechnet der beste Vettel-Kumpel im Fahrerlager könnte ihn beerben: Mick Schumacher.

Sport.de

powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier!

Aus zwei Gründen soll Aston Martin den Deutschen besonders intensiv ins Auge gefasst haben: aufgrund seines Namens und seiner Herkunft. Heißt: Der Fokus auf Schumacher hat nicht nur sportliche, sondern auch wirtschaftliche Gründe. Angeblich will Aston Martin seine Geschäfte in Europa nach zuletzt schlechten Verkaufszahlen wieder verstärkt ankurbeln. Einer der wichtigsten Märkte soll dabei der deutsche werden. Schumacher wäre in diesem Zusammenhang ein geeignetes Zugpferd.

Hat Ferrari eine Alternative?

Noch hat der Plan von Aston Martin allerdings einen Haken: Ferrari. Schumacher ist vertraglich an die Scuderia gebunden und nur an Haas "ausgeliehen". Wollen die Briten Mick holen, müsste Ferrari für den Deal grünes Licht geben. Ob die Verantwortlichen in Maranello dazu bereit wären, scheint unwahrscheinlich.

Mehr zum Thema

Laut Motorsport.com ist dieses Szenario aber durchaus möglich, denn: Ferrari hat keine Alternative zu Haas in der Hinterhand. Das Cockpit beim US-Rennstall ist das einzige, das man Schumacher anbieten kann. Dort soll Mick dem Bericht zufolge aber nicht restlos zufrieden sein. Theoretisch hat die Scuderia noch die beiden Plätze im A-Team, doch diese sind durch Charles Leclerc und Carlos Sainz blockiert.

Sollte sich Ferrari querstellen und Schumacher nach der Saison 2022 nicht freigeben, wird Aston Martin sein Glück angeblich bei Fernando Alonso probieren. Der Spanier könnte Alpine Ende 2022 verlassen, um dort Platz für Eigengewächs Oscar Piastri zu machen. Der "Samurai" wäre dann auf dem Markt und könnte ebenfalls das Erbe von Sebastian Vettel antreten.

Quelle: ntv.de, ara/sport.de

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen