Formel1

Formel 1 trainiert in Monaco Hamilton pfeilschnell, Vettel hinterher

imago_sp_0521_15060018_19914753.jpg1374392838734884093.jpg

Silber dominiert: Lewis Hamilton tuckert in seinem Mercedes durch Monaco.

(Foto: imago/Thomas Melzer)

Lewis Hamilton sichert sich im Training zum Großen Preis von Monaco die Tagesbestzeit. Der Weltmeister beendet auch die von Regen beeinträchtige zweite Einheit vor seinem Mercedes-Rivalen Nico Rosberg. Und Vettel? Bleibt im Ferrari an den Silberpfeilen dran.

Lewis Hamilton ließ es einmal richtig krachen, dann stoppte der Regen die Formel-1-Stars im Fürstentum. Beim Training zum Großen Preis von Monaco am Sonntag (ab 14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.dey) setzte der Weltmeister in seinem Mercedes die Bestmarke auf dem engen Stadtkurs und lag damit deutlich vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg, der in der Wahlheimat der beiden Silberpfeil-Piloten den Hattrick anstrebt. Bevor der Himmel an der Cote d'Azur seine Schleusen öffnete und die letzte Stunde des Nachmittagstrainings ohne viel Action auf der Strecke so dahintröpfelte, hatte das Mercedes-Duo seine Favoritenrolle eindrucksvoll unterstrichen.

Hamilton lag in 1:17,192 Minuten dabei noch einmal deutlich vor Rosberg. Nachdem der WM-Zweite am Morgen als Neunter überraschend deutlich hinter Hamiltons Bestzeit und allen Erwartungen geblieben war, kam er in 1:17,932 Minuten zumindest in die Nähe des Briten. Hinter Silber dominierte Rot. Ferrari-Star Sebastian Vettel (1:18,295) belegte Rang drei vor seinem finnischen Kollegen Kimi Räikkönen (1:18,543). Allerdings betrug der Rückstand auf die Marktführer mehr als eine Sekunde. Dies hatte sich beim jüngsten Rennen in Barcelona angedeutet und wurde aus Sicht der Scuderia im Fürstentum bittere Realität.

In überraschend guter Verfassung präsentierten sich die Renault-Teams Toro Rosso und Red Bull. Der niederländische Youngster Max Verstappen verblüffte Fans und Experten, als er am Vormittag bei seinem allerersten Auftritt in Monaco hinter Hamilton die zweitbeste Zeit auf die 3,340 Kilometer lange Strecke zauberte und noch vor dem australischen Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo lag. Am Nachmittag setzte sich Ricciardos russischer Teamkollege Daniil Kwjat auf Rang fünf vor dem Spanier Carlos Sainz junior im zweiten Toro Rosso und Verstappen. Der immer noch punktlose Ex-Champion Fernando Alonso ließ im McLaren-Honda mit Rang acht aufhorchen, direkt dahinter wusste der Emmericher Nico Hülkenberg im Force India als Neunter zu überzeugen. Vor dem sechsten von 19 Saisonläufen führt Lewis Hamilton (111 Punkte) in der WM-Wertung vor Nico Rosberg (91) und Sebastian Vettel (80).

Quelle: n-tv.de, sgi/sid/dpa

Mehr zum Thema