Formel1

"Brutal schneller" Testauftakt Rasender Vettel beeindruckt Konkurrenz

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Sebastian Vettel war beim Testauftakt zu schnell für die Konkurrenz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Den ersten Testtag der neuen Saison nutzen viele Formel-1-Piloten, um sich langsam an die neuen Boliden zu gewöhnen. Nicht so Sebastian Vettel: Der Vize-Weltmeister rast der Konkurrenz in Barcelona mit seinem Ferrari davon.

Sebastian Vettel ist mit beeindruckender Geschwindigkeit in die neue Formel-1-Saison gestartet. Der Vize-Weltmeister ist beim ersten offiziellen Testtag in Barcelona mit seinem neuen Ferrari eine Bestzeit gefahren, die Renault-Pilot Nico Hülkenberg als "brutal schnell" bezeichnete. Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff sprach von einer "sehr schnellen" Zeit.

Auf dem Zeitenmonitor hatte Vettel am Ende der Testtages mit 1:18,161 Minuten fast 0,4 Sekunden Vorsprung auf den zweitschnellsten Piloten des Tages, Carlos Sainz Jr. im McLaren. Weltmeister Lewis Hamilton blieb in 1:24,634 deutlich hinter Vettel zurück. Er übergab seinen Mercedes nach nur acht Runden an seinen Teamkollegen Valtteri Bottas.

Vettel war mit vollem Risiko auf die Strecke gegangen und leistete sich zu Beginn der Vormittags-Session sogar einen seiner berüchtigten Dreher im letzten Streckensektor. Anschließend spulte der 32-Jährige Runde um Runde ab und saß auch nach der Mittagspause wieder im Cockpit seines neuen Ferrari. Sein neuer Teamkollege Charles Leclerc kommt erst morgen zum Einsatz.

Mercedes macht sein Ding

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Als erster Fahrer war Valtteri Bottas morgens um 9 Uhr auf die Strecke gefahren. Der Finne legte in 1:27,163 die erste Bestzeit der neuen Saison vor, die aber von Vettel bald darauf kassiert wurde. Später verbesserte sich Bottas noch auf 1:20,047 Minuten. Sorgen wollten bei Mercedes angesichts des großen Abstandes zu Vettel nicht aufkommen: "Wir gucken nicht auf die anderen, sondern nur auf uns, wir machen unser Ding", sagte Toto Wolff.

Die erste Rote Flagge der neuen Saison sahen die Fahrer schon nach sechs Minuten, nachdem sich Altmeister Kimi Räikkönen im Alfa Romeo ins Kiesbett gedreht hatte und eine viertelstündige Unterbrechung erzwang. Die zweite Pause gab es, als Romain Grosjean seinen Haas in der letzten Schikane mit fallendem Benzindruck ausrollen ließ.

Die Testfahrten dauern bis einschließlich Donnerstag, die Strecke ist mit einer Stunde Unterbrechung zur Mittagszeit von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die zweite Testphase findet vom 26. Februar bis 1. März statt. Jedes Team darf pro Tag nur ein Auto einsetzen, die Fahrer wechseln sich im Cockpit ab.

Noch nicht dabei ist Williams mit seinen neuen Fahrern Robert Kubica (Polen) und George Russell (Großbritannien). Das Team steigt voraussichtlich erst am Mittwoch ein, weil das Auto nicht rechtzeitig fertig wurde.

Quelle: n-tv.de, chr/sid

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