Formel1

Mercedes wehrt Verstappen ab Unzufriedener Vettel lässt Leclerc abblitzen

Das Auf und Ab des Sebastian Vettel setzt sich auch beim Formel-1-Rennen in Bahrain fort. Zwar schlägt der Deutsche seinen Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc, verpasst aber die Top Ten um nicht einmal zwei Zehntelsekunden. An der Spitze dominiert das gewohnte Bild.

So richtig groß war bei Ferrari die Vorfreude auf das Qualifying nicht, zu mittelmäßig präsentierte sich der SF1000 auf dem anspruchsvollen Kurs in Bahrain. Und doch war Sebastian Vettel die Enttäuschung anzuhören, nachdem er über den Boxenfunk erfahren hatte, dass er als Elfter die Top Ten der Startaufstellung wieder einmal verpasst hatte. "Ahhhh, ich hatte ein paar Wackler", ärgerte sich der vierfache Formel-1-Weltmeister auf dem Weg zurück in die Garage. Da war es auch nur ein geringer Trost, dass er zum zweiten Mal in Folge seinen Teamkollegen Charles Leclerc (Platz 12) schlagen konnte.

Knapp eineinhalb Zehntel fehlten dem Deutschen in seinem drittletzten Rennen für Ferrari, um nach langer Zeit zumindest theoretisch mal wieder in Q3 um die Pole Position kämpfen zu können. Er habe sich im Auto "nicht komplett wohlgefühlt", aber das ist in dieser Saison ohnehin ein Dauerthema der Scuderia. Besonders auf einer Strecke wie der in Bahrain, auf der der Motor - und damit Ferraris Schwachstelle - eine entscheidende Rolle spielt. Für das Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) setzt Vettel darauf, sich auf frischen Reifen nach vorne arbeiten zu können. Die Top 10 müssen auf den Pneus starten, mit denen sie sich für Q3 qualifiziert hatten.

Die Pole Position sicherte sich Lewis Hamilton, der damit zum 98. Mal in seiner Karriere das Qualifying für sich entschied. Der Mercedes-Pilot steht zwar bereits seit seinem Sieg beim Großen Preis der Türkei als Weltmeister fest, lässt aber keineswegs locker. Von Platz zwei startet Valtteri Bottas im zweiten Mercedes, der damit seine Aussichten auf Platz zwei der Fahrer-WM weiter verbessert. 27 Punkte beträgt bei noch drei ausstehenden Rennen sein Vorsprung auf Max Verstappen, der Red-Bull-Pilot sicherte sich den dritten Platz.

Vierter im Qualifying wurde Alex Albon im zweiten Red Bull, der nach seinem heftigen Crash im Freitagstraining seine Chancen auf einen Verbleib wieder steigerte. Nico Hülkenberg gilt als Kandidat, sollten sich die Österreicher für eine Neubesetzung entscheiden. Dahinter folgen Sergio Perez (Racing Point), Daniel Ricciardo und Esteban Ocon (beide Renault), Pierre Gasly (Alpha Tauri), Lando Norris (McLaren) und Daniil Kvyat (Alpha Tauri).

Quelle: ntv.de, tsi

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