Fußball

Müller und Neuer verlängern Bayern-Oldies bekommen wohl nur Einjahresverträge

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Sie bleiben noch ein bisschen zusammen.

(Foto: IMAGO/Sven Simon)

Die Vertragsdiskussionen beim FC Bayern sorgen für viel Unruhe. Jetzt soll es zumindest bei zwei verdienten Profis auf die Zielgerade gehen. Thomas Müller und Manuel Neuer erhalten den Gerüchten zufolge neue Verträge. Das Hickhack um Robert Lewandowski ist noch nicht beendet.

Die Fußball-Nationalspieler Thomas Müller und Manuel Neuer sollen nach Informationen des "Kickers" nur Einjahresverträge beim FC Bayern München bekommen. Mehrere Medien hatten zuletzt von einer bevorstehenden Einigung für Vertragsverlängerungen über zwei Jahre bei den Routiniers des deutschen Rekordmeisters berichtet. Weder bei Müller noch bei Neuer gebe es bereits eine Einigung, doch geht es laut "Kicker" nur noch um Details.

Beide Profis stehen in München noch bis zum Ende der kommenden Saison unter Vertrag. Der 32-jährige Müller und der 36 Jahre alte Neuer sollen demnach zudem das Signal erhalten haben, bei entsprechenden Leistungen auch über 2024 hinaus beim FC Bayern spielen zu können.

Müller spielt seit über zwei Jahrzehnten für den Rekordmeister, im Jahr 2008 debütierte er in der Fußball-Bundesliga. Der Weltmeister von 2014 zählt zu den Top-Verdienern im Kader. Neuer spielt seit Sommer 2011 in München.

"Hätte Lewandowskis Vertrag schon viel früher verlängert"

Fraglicher ist derweil der Verbleib von Stürmerstar Robert Lewandowski. Auch sein Vertrag läuft bis Sommer 2023, doch es wird über einen vorzeitigen Abschied zum FC Barcelona spekuliert. Vorstandschef Oliver Kahn hatte einen Wechsel im Sommer aber ausgeschlossen. Gespräche über eine Vertragsverlängerung haben bislang zu keinem offiziellen Ergebnis geführt.

Lothar Matthäus sieht das kritisch. "Ich hätte Lewandowskis Vertrag schon viel früher verlängert. Lewandowski ist zweimal Weltfußballer geworden, und wenn man die Chance hat, so einen Spieler bei sich zu binden, dann sollte man alles dafür tun", sagte er. "Ich schaue da nicht auf das Alter, sondern auf die Leistung", sagte Matthäus. "Wenn da vier, fünf solcher Spieler im Kader wären, dann sollte man darüber nachdenken, wer noch im nächsten Jahr wichtig sein könnte und wo ein Umbruch stattfinden sollte. Aber einen Lewandowski würde jede Mannschaft gerne in ihren Reihen haben."

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Der Topstürmer sei nicht nur ein Garant für Tore, sondern auch für Beständigkeit. "In den letzten zehn Jahren hatte er so 95 Prozent aller Spiele absolviert", sagte Matthäus. Spieler wie beispielsweise Borussia Dortmunds Offensivakteure Erling Haaland oder Marco Reus seien hingegen öfter verletzt gewesen. "Deswegen hatte auch Dortmund in dieser Saison nicht so konstant gespielt, weil man auf diese Spieler in ihrer Topform angewiesen ist."

Der FC Bayern empfängt den BVB an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) zum Topspiel, mit einem Sieg würden die Bayern ihre zehnte Meisterschaft in Serie perfekt machen.

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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