Fußball

Osnabrück beendet Horror-Serie Bochum verdirbt Kiel die Rückkehr nachhaltig

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Auch artistisch anspruchsvoll.

(Foto: imago images/foto2press)

Das Aufstiegsrennen in der 2. Fußball-Bundesliga spitzt sich zu, der VfL Bochum und die SpVgg Greuther Fürth legen zum Auftakt in den Oster-Spieltag vor. Ernüchterung gibt es deshalb bei den Quarantäne-Rückkehrern aus Kiel. Der VfL Osnabrück siegt derweil erstmals seit drei Monaten.

Karlsruher SC- VfL Osnabrück 0:1 (0:0)

Der VfL Osnabrück hat seine elf Spiele andauernde Sieglosserie in der 2. Fußball-Bundesliga beendet. Beim Karlsruher SC erkämpften sich die Niedersachsen ein überraschendes 1:0 (0:0). Christian Santos (49.) traf für die Osnabrücker und sicherte den ersten Dreier seit dem 3. Januar (2:1 bei Holstein Kiel). Vor Santos' Treffer hatte allerdings Sebastian Kerk (2.) einen Foulelfmeter für die Gäste vergeben. Er scheiterte mit seinem schwach geschossenen Strafstoß an KSC-Keeper Marius Gersbeck.

Osnabrück schwebt mit 26 Punkten allerdings weiterhin in Abstiegsgefahr und belegt Rang 15. Nur beim 1:1 in Nürnberg und jetzt in Karlsruhe hatte der VfL in den letzten zwölf Partien punkten können.

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Osnabrücks Abwehr hielt gegen die späte KSC-Offensive.

(Foto: imago images/Carmele/tmc-fotografie.de)

Zu Beginn konnten die Gäste die Begegnung ausgeglichen gestalten, doch im weiteren Verlauf wurde der Druck der Badener größer. Marvin Wanitzek (41.) vergab aber frei stehend die große Chance zur Führung für den KSC. Umso überraschender fiel dann das Führungstor für den VfL, der eine tolle Kombination erfolgreich abschloss. Kerk bediente Santos, der vollstreckte.

VfL Bochum - Holstein Kiel (1:0)

Dank des Doppelpackers Simon Zoller kommt der VfL Bochum der Rückkehr in die Bundesliga nach elf Jahren immer näher. Mit seinen Saisontoren Nummer 12 und 13 führte der Stürmer den Tabellenführer im Spitzenspiel der 27. Runde zum 2:1 (1:0)-Sieg gegen Holstein Kiel. Die Westfalen (54 Punkte) bauten ihren Vorsprung vor dem Verfolger Hamburger SV, der am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Ticker) bei Hannover 96 antritt, auf fünf Zähler aus. Die Störche, die nach vierwöchiger Zwangspause aus der Corona-Quarantäne zurückkehrten, bleiben bei zwei weniger absolvierten Spielen vorerst Vierter.

Zoller brachte den VfL bereits in der fünften Minute in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld hatte Robert Zulj Milos Pantovic mit einem Steilpass bedient, dessen Querpass verwertete Zoller. Vor seinem zweiten Treffer nahm der Bochumer Stürmer dem Kieler Abwehrspieler Simon Lorenz mit resolutem Körpereinsatz den Ball ab und traf mit dem rechten Außenrist aus zwölf Metern (60.).Die Gäste reklamierten vergeblich, Schiedsrichter Martin Petersen hatte kein Foul gesehen. Nach einem Handspiel von Maxim Leitsch verkürzte Alexander Möhrung per Elfmeter (81.).

Die Bochumer waren die spielerisch bessere Mannschaft, die die Mehrzahl der Torchancen hatte. Die Kieler, nach insgesamt sechs Coronafällen seit dem 1:1 beim Hamburger SV am 8. März zum Zuschauen verurteilt, waren in der Offensive lange harmlos. Erst nach dem 0:2 wurden sie stärker. Die Störche erwartet in den nächsten Wochen ein Mammutprogramm: Das Spitzenspiel war die erste von sieben Partein in 22 Tagen.

1. FC Heidenheim - SpVgg Greuther Fürth 0:1 (0:0)

Die SpVgg Greuther Fürth hat den zweiten Platz erobert. Das Kleeblatt kam im Verfolgerduell beim 1. FC Heidenheim zu einem 1:0 (0:0). Maximilian Bauer (90.) erzielte das Tor des Tages. Mit 50 Punkten bleibt Fürth Spitzenreiter VfL Bochum auf den Fersen und verdrängte den Hamburger SV zunächst auf Platz drei. Die Heidenheimer haben 39 Zähler auf dem Konto. Die Fürther sind jetzt seit drei Spielen ungeschlagen.

Allerdings hatten die Franken Glück, dass in der 37. Minute ein Treffer der Gastgeber nach Videobeweis nicht gegeben wurde. Schiedsrichter Sören Storks ahndete nach Hinweis des Video Assistant Referee (VAR) in Köln ein Handspiel. Schon in der 14. Minute hatte Denis Thomalla das Führungstor für den FCH auf dem Fuß, traf den Ball aber nicht richtig und scheiterte an Torwart Sascha Burchert.

Beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Duell. Sie standen kompakt und ließen kaum Offensivaktionen zu. Gefährlich wurde es immer, wenn es einer Mannschaft gelang, mit einem Pass in die Tiefe die gegnerische Abwehr auszuhebeln.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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