Fußball

Heidenheim spektakelt im Pokal Bremen schockt Hoffenheim, Freiburg fightet

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Werder Bremen musste schwer kämpfen gegen 1899 Hoffenheim, damit die famose Pokal-Heimserie hielt. Aber sie hielt.

(Foto: imago/foto2press)

Auch wenn in der Fußball-Bundesliga nix zusammenläuft in Bremen: Auf die Pokal-Heimstärke ist Verlass, auch gegen Hoffenheim hält die Rekordserie. Der SC Freiburg ringt Zweitligist Dresden in einem feinen Fight nieder. Regensburg und Heidenheim gönnen sich sieben Tore.

SV Werder Bremen - TSG Hoffenheim 1:0 (0:0)

Krisenclub Werder Bremen kann sich im DFB-Pokal auf seine Heimstärke verlassen. Die in der Fußball-Bundesliga noch sieglose Mannschaft des unter Druck stehenden Trainers Alexander Nouri besiegte im Weser-Stadion 1899 Hoffenheim mit 1:0 (1:0). Vor 31.210 Zuschauern schoss Ishak Belfodil (31.) den Tabellenvorletzten ins Achtelfinale. Durch den Erfolg baute Werder seine Rekordheimserie im Pokal aus. Die Hanseaten sind nun seit 36 Partien und seit 1988 zu Hause in dem Wettbewerb ungeschlagen.

Werders Sieg war glücklich, aber nicht unverdient. Die Mannschaft agierte kompakt und holte sich gegen den favorisierten Europa-League-Teilnehmer ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Nouri setzte auf eine defensiv ausgerichtete Startformation mit einer Viererkette, zwei Sechsern davor und in Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie zwei abwehrstarken Mittelfeldspielern auf den Außenpositionen. Die aktiveren Hoffenheimer kamen zu wenigen klaren Chancen.

SC Freiburg - Dynamo Dresden 3:1 (0:0)

Der SC Freiburg hat nach einem Fußball-Kraftakt gegen Zweitligist Dynamo Dresden erstmals seit drei Jahren wieder das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Beim letztlich souveränen 3:1 (0:0) am Mittwochabend hatte der Bundesligist über weite Strecken aber große Mühe mit den kämpferisch starken Dresdnern. Rico Benatelli (48. Minute) hatte die Gäste vor 17 800 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion sogar in Führung gebracht.  Torjäger Nils Petersen (50.), Kapitän Julian Schuster (61.) und Janik Haberer (81.) drehten die Partie aber zugunsten der Freiburger. Letztmals hatte die Mannschaft von Trainer Christian Streich ebenso wie Dynamo Ende 2014 ein Pokal-Achtelfinale gespielt.

Jahn Regensburg - 1. FC Heidenheim 2:5 (1:2)

Der im Punktspiel-Alltag arg kriselnde 1. FC Heidenheim ist im DFB-Pokal ins Achtelfinale gestürmt. Das Team von Trainer Frank Schmidt feierte in einem turbulenten Fußballspiel einen eindrucksvollen 5:2 (2:1)-Erfolg beim in dieser Saison heimschwachen Zweitliga-Konkurrenten SSV Jahn Regensburg. Die Gäste waren nach einer Gelb-Roten Karte für den Ex-Regensburger Kolja Pusch (65.) sogar in Unterzahl die bessere Mannschaft.

Maximilian Thiel (30./50.), Robert Glatzel (32./82.) und Pusch (55.) erzielten die Tore für die effektiv angreifenden Heidenheimer. Jonas Nietfeld (45.+1) und Marco Grüttner (53.) konnten vor 6678 Zuschauern in der Continental Arena zweimal für den Jahn verkürzen. In einem hektisch geführten Kampfspiel flog der Ball oft wie eine Flipperkugel hin und her. Aber die Intensität und die vielen Tore entschädigten.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa