Fußball

Messi trifft und taucht ab Dreifacher Mbappé macht Barça lächerlich

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Nicht zu halten: Kylian Mbappé traf dreimal für PSG.

(Foto: REUTERS)

Paris Saint-Germain zeigt dem FC Barcelona die Grenzen auf: Nach einem Rückstand drehen die Franzosen auf, besonders Weltmeister Kylian Mbappé ist schlichtweg zu gut für die Barça-Hintermannschaft. Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und den Katalanen droht das erste Aus im Achtelfinale seit 2007.

Superstar Lionel Messi droht mit dem FC Barcelona das früheste Aus in der Champions League seit 14 Jahren. Im Gigantenduell gegen den Vorjahresfinalisten Paris St. Germain mit dem überragenden Dreifachtorschützen Kylian Mbappé unterlag der spanische Topklub im Achtelfinal-Hinspiel mit 1:4 (1:1). Zuletzt war Barça 2007 schon in der Runde der letzten 16 gegen den FC Liverpool ausgeschieden.

Im Rückspiel am 10. März hat der französische Serienmeister mit den deutschen Nationalspielern Julian Draxler und Thilo Kehrer, die im Camp Nou beide eingewechselt wurden, Heimrecht. Den Parisern, die im Finale im August noch mit Trainer Thomas Tuchel 0:1 gegen Bayern München verloren hatten, winkt das erst zweite Viertelfinale in den vergangenen fünf Jahren.

Mbappé ist nicht zu halten

Mit seinem 20. Pflichtspieltor der Saison brachte Messi Barça per Foulelfmeter in Führung (27.), Mbappé drehte mit einem Dreierpack das hochklassige und temporeiche Spiel für PSG (32., 65. und 85.). Auch Moise Kean (70.) traf für Paris. Die erste Chance hatte der französische Weltmeister Antoine Griezmann, der nach Vorarbeit von Messi und Pedri aus spitzem Winkel an PSG-Torhüter Keylor Navas scheiterte (14.). Paris, auch ohne seine verletzten Offensivstars Neymar und Angel di Maria sehr selbstbewusst, schaltete nach Balleroberung schnell um - so tauchte plötzlich Mauro Icardi frei vor Barça-Keeper Marc-André ter Stegen auf, Pedri rettete (19.).

Ein Foulelfmeter brachte die Führung für Barça: Frenkie de Jong ging nach einem Kontakt von Layvin Kurzawa im Strafraum zu Boden, Messi verwandelte souverän. Beim Ausgleich zeigte Mbappé seine ganze Klasse, als er sich nach einem Zuspiel von Marco Verratti gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und den Ball ins Netz drosch. Nur drei Minuten später scheiterte Kurzawa nach Mbappé-Flanke an ter Stegen, im Gegenzug verfehlte Griezmann nur um Zentimeter das Tor (37.).

Nach der Pause war ter Stegen gleich wieder gefordert, als Kean die Gästeführung auf dem Fuß hatte (50.). Barca, erstmals seit November wieder mit seinem genesenen Abwehrchef Pique, hatte das Spiel danach etwas besser im Griff. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite: Nach einer unglücklichen Abwehraktion von Pique traf erneut Mbappé. In der Folge war Paris für die Spanier kaum noch zu halten, konterte mitunter rasant und schraubte das Ergebnis in die Höhe.

Quelle: ntv.de, dbe/sid