Fußball

Bochum punktet bei St. Pauli Dynamo gewinnt Kellerduell nach Video-Ärger

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Glückwunsch: Dynamos Alexander Jeremejeff, rechts, jubelt nach seinem Tor mit Moussa Kone.

(Foto: dpa)

Es gibt Neuigkeiten aus dem Tabellenkeller der zweiten Fußball-Bundesliga: Die SG Dynamo Dresden schlägt den SV Wehen Wiesbaden und verlässt den letzten Platz. Allerdings wird den Gästen per Videobweis mit kurioser Begründung ein Tor aberkannt. Am Millerntor teilen sich St. Pauli und Bochum die Punkte.

SG Dynamo Dresden - SV Wehen Wiesbaden 1:0 (1:0)

Dresden hat mit einem erlösenden Sieg das Tabellenende der zweiten Fußball-Bundesliga verlassen. Die SG Dynamo bezwang den SV Wehen Wiesbaden nach zuvor sieben Spielen ohne Erfolg mit 1:0 (1:0) und verdrängte den Aufsteiger damit auf den letzten Platz. Im Rudolf-Harbig-Stadion ereignete sich vor 25.444 Zuschauern ein weiteres Kuriosum des Videobeweises. Dynamo hielt im Angriff auf der Wehener Auslinie den Ball im Spiel. 100 Meter entfernt und zehn Sekunden später traf Manuel Schäffler zum 0:1 in der 26. Minute.

Dder auch nicht: Der Ball war im Dresdner Angriff doch im Aus gewesen. Schiedsrichter Martin Petersen nahm den Treffer der Wiesbadener zurück. "Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Szene hatte gar nichts mehr mit dem Tor zu tun. Wir sind entscheidend benachteiligt worden", schimpfte Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm beim Bezahlsender Sky. "Dadurch ist das ganze Spiel kaputt gegangen. Das ist bitter für uns und den ganzen Fußball. Wir brauchen doch gar keinen Schiedsrichter mehr zum Spiel mitnehmen, wenn alles in Köln entschieden wird." Dynamos Trainer Christian Fiel räumte ein: "Wir müssen dankbar sein, dass der Schiedsrichter so entschieden hat."

Eine Viertelstunde nach dieser Video-Entscheidung nutzte Dynamo durch Alexander Jeremejeff seine erste Torchance (41.). Unmittelbar danach gab es eine Spielunterbrechung, neben Wehens Torhüter Lukas Watkowiak war ein Knallkörper explodiert. Watkowiak konnte weiterspielen und parierte noch gegen Moussa Kone (53.), der viel zu unplatziert abgeschlossen hatte. Für eine Wehener Wende reichte es nicht mehr.

FC St. Pauli - VfL Bochum 1:1 (1:1)

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Fußball am Millerntor: Am Ende gab es für beide Teams einen Punkt.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Der FC St. Pauli hat seine sportliche Durststrecke fortgesetzt. Gegen den VfL Bochum mussten sich die Hamburger trotz eines überlegen geführten Spiels mit einem 1:1 (1:1) begnügen und blieben damit auch im fünften Ligaspiel in Serie ohne Sieg. Vor 29.546 Zuschauern im erneut ausverkauften Millerntor-Stadion brachte Simon Zoller die Gäste in Führung (5.), die der starke Waldemar Sobota (10.) ausglich.

In der von Beginn an abwechslungsreichen Partie hatte St. Pauli die erste Großchance, als Sobota (4.) den Pfosten traf. Im Gegenzug machte es Zoller besser, der nach einer Fußabwehr von Torwart Robin Himmelmann zur Führung abstaubte. Die hielt aber nur fünf Minuten, denn Sobota zielte bei seinem zweiten Torschuss genauer. Leo Östigard (33.) vergab vor der Pause die beste Chance zur St. Pauli-Führung. Nach dem Wechsel bestimmten die Gastgeber das Match, doch der starke VfL-Torhüter Manuel Riemann verhinderte gegen Viktor Gyökeres (63.) und Dimitrios Diamantakas (67.) die Führung. Der VfL hingegen tat in der zweiten Halbzeit zu wenig für die Offensive und schien mit dem Teilerfolg zufrieden zu sein.

Quelle: n-tv.de, sgi/sid

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