Fußball

VfB schießt sich auf Platz zwei Fortuna schickt Bielefeld ans Tabellenende

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Timo Baumgartl freut sich über seine Vorlage zum zwischenzweitlichen 2:0. Den Treffer erzielte Simon Terrode.

(Foto: dpa)

Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga untermauert Stuttgart gegen 1860 München seine Aufstiegsambitionen. Für Arminia Bielefeld sieht es dagegen allmählich düster aus. Auch beim Überraschungsteam aus Würzburg gehen sprichwörtlich die Lichter aus.

VfB Stuttgart - 1860 München 2:1 (2:1)

Der VfB Stuttgart hat sich am 10. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga für die 0:5-Niederlage bei Dynamo Dresden rehabilitiert und wieder Kurs auf den direkten Wiederaufstieg genommen. Die Schwaben besiegten 1860 München mit 2:1 (2:1) und kletterten mit 19 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz. Die Krise der Löwen verschärfte sich dagegen mit der vierten Pleite in Folge weiter. Mit acht Punkten steht München auf dem 15. Tabellenplatz.

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Die Fans von 1860 München brannten zwischendurch bengalische Feuer ab und sorgten damit für eine Spielunterbrechung.

(Foto: imago/Michael Weber)

Berkay Özcan (6.) und Timo Baumgartl (18.) trafen vor 55.100 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena für das Team von Trainer Hannes Wolf. Levent Aycicek (36.) glückte für 1860 lediglich der Anschlusstreffer. In der 82. Minute gab Daniel Ginczek nach 13-monatiger Verletzungspause sein Comeback.

Der VfB begann das Spiel stürmisch und wurde durch den 18-jährigen Özcan schnell belohnt. Nach Baumgartls 2:0 verlor Stuttgart etwas die Linie, Aycicek brachte 1860 mit seinem direkt verwandelten Freistoß wieder heran. Nach dem Seitenwechsel spielte dann aber fast nur Stuttgart, für das Terodde (70.) und Mane (72.,74.) beste Chancen zur Entscheidung vergaben. Öczan, Baumgartl und Verteidiger Toni Sunjic waren die auffälligsten Stuttgarter, aufseiten der Löwen überzeugte lediglich Andrade.

Fortuna Düsseldorf 4:0 (2:0)

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Kuschelige Atmosphäre in Würzburg.

(Foto: imago/foto2press)

Fortuna Düsseldorf hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und zugleich die Krise bei Arminia Bielefeld weiter verschärft. Die Rheinländer feierten mit dem 4:0 (2:0) gegen die Ostwestfalen ihren vierten Saisonsieg und sorgten dafür, dass die Arminia nach zehn Spieltagen weiter auf ihren ersten Dreier wartet. Die Tage von Arminia-Trainer Rüdiger Rehm dürften nach der neuerlichen Enttäuschung und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz gezählt sein.

Vor 24.153 Zuschauern machten Axel Bellinghausen (20.) und Rouwen Hennings per Foulelfmeter (32.) den Gästen frühzeitig einen Strich durch die Rechnung, ehe der kurz zuvor eingewechselte Arianit Ferati (66.) und wiederum Hennings mit seinem fünften Saisontreffer (73.) in Hälfte zwei das Ergebnis in die Höhe schraubten. Hennings selbst soll vor dem Foulelfmeter von dem bereits verwarnten Stephan Salger zu Fall gebracht worden sein, der anschließend mit Gelb-Rot vom Feld musste. Sowohl die Entscheidung auf Strafstoß als auch der ausgesprochene Platzverweis von Schiedsrichter Christian Dietz aus München waren aber fragwürdig.

Würzburger Kickers - Karlsruher SC 0:2 (0:1)

Die Würzburger Kickers drohen den Kontakt zu den Aufstiegsrängen zu verlieren. Gegen den Karlsruher SC verlor der Aufsteiger mit 0:2 (0:1). Moritz Stoppelkamp (16.) und Dennis Kempe (67.) trafen für die Badener. Für ein Kuriosum sorgte nach der Halbzeitpause ein defektes Flutlicht, weshalb der zweite Durchgang mit rund einer Viertelstunde Verspätung begann. Der KSC verbesserte sich durch den zweiten Saisonsieg mit nun elf Zählern von Rang fünfzehn auf elf, weiter oben verloren die Kickers nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen in Folge mit 17 Punkten an Boden.

Vor 11.054 Zuschauern sicherten sich die Würzburger zunächst mehr Spielanteile. Der KSC staffelte sich defensiv kompakt, um die Räume des Gegners einzuengen. Beim ersten Gegentor schätzte Kickers-Torwart Robert Wulikowski Stoppelkamps Schuss falsch ein und öffnete die kurze Ecke. Auch nach der überraschenden Führung setzten die Gäste noch mehr auf Defensive, während es den Gastgebern an Durchschlagskraft fehlte.

Nach der Pause kam Karlsruhe gefährlicher aus der Kabine. Charalampos Mavrias (53.) verpasste aus acht Metern den zweiten Treffer der Gäste, ehe Erwin Hoffer frei an Wulikowski scheiterte. Auch nach Kempes Treffer taten sich die Kickers offensiv schwer und kamen zu selten gefährlich vor das gegnerische Tor.

Quelle: ntv.de, chr/sid

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