Fußball

"Haste Scheiße am Fuß ..." HSV verkauft Fanshirts mit Hertha-Motiv

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So sieht's aus, der HSV-Fanshirt mit Hertha-Print.

(Foto: Screenshot: HSV.de)

Der Hamburger SV hat ein ausgeprägtes Talent für Fettnäpfchen. Nach Pokal-Aus und Rucksack-Gate macht sich der Fußball-Bundesligist nun erneut zur Lachnummer: Im Fanshop verkaufen sie ein T-Shirt, auf dem eine Choreografie von Hertha BSC zu sehen ist.

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Andreas Brehme hat es einmal auf den Punkt gebracht: "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!" Kaum ein Verein im deutschen Profi-Fußball dürfte sich in diesem Zitat derzeit mehr wiederfinden, als der Hamburger SV. Denn nach Schuh-Streit, Pokal-Pleite und Gehaltslisten-Affäre unterläuft den Hanseaten, zwei Tage vor dem schweren Bundesliga-Auftaktspiel gegen den FC Bayern München, die nächste Peinlichkeit.

Wie die Zeitung "Hamburger Morgenpost" berichtet, haben die Hanseaten in ihrem Fanshop ein T-Shirt, auf dem eine Collage von verschiedenen HSV-Choreographien aus dem Stadion zu sehen war, verkauft. Die Peinlichkeit: Eines der Motive zeigte den Fanblock von Ligarivale Hertha BSC.

Auf dem Fanshirt war der Schriftzug "Erstklassig" zu sehen, den die Fans der Berliner vor zwei Jahren ausgerechnet im Heimspiel gegen die Hamburger präsentiert hatten. Die Anhänger der Hertha sind "not amused" und laufen Sturm gegen das falsche Shirt. Der HSV hat indes schnell reagiert und den Verkauf des T-Shirts inzwischen gestoppt.

Knäbel schließt Rücktritt aus

Derweil hat der nach der "Rucksack-Affäre" in die Kritik geratene Sportdirektor Peter Knäbel einen Rücktritt ausgeschlossen. "Eigentlich bin ich doch das perfekte Bauernopfer. Wenn ich mich entschließen würde, meine Sachen hinzuschmeißen, dann fragt in ein paar Tagen keiner mehr", sagte Knäbel dem "Hamburger Abendblatt": "Aber das wird nicht passieren."

Aus Knäbels Sicht gibt es nun drei mögliche Szenarien: "Möglichkeit eins: Ich werde freigestellt. Möglichkeit zwei: Der Dieb meldet sich und sagt 'Ich war es'." Beides halte er jedoch für sehr unwahrscheinlich. Möglichkeit drei sei, dass die Ermittlungen "zumindest für eine zufriedenstellende Indizienkette" sorgen.

Quelle: ntv.de, tno