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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + Kult-Torjäger muss für Beleidigung blechen

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Kein Kind von Traurigkeit: Dieter Schatzschneider (l.) muss für die Bayern-Beleidigung zahlen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mirko Slomka beäugt den bald vakanten Trainerstuhl in Hannover. Dortmund geht wohl ohne Gündogan ins Klopp-Duell, Leicester will den Spielern bei Titelgewinn ein Denkmal setzen und einen Bayern-Belediger kommt seine Verbalentgleisung teuer zu stehen.

Dieter Schatzschneider, früherer Kult-Torjäger von Hannover 96, kommt eine verbale Entgleisung in Richtung Bayern München teuer zu stehen. Weil er den Rekordmeister in einem Zeitungsinterview als "Piss-Mannschaft" bezeichnet hatte, muss der 57-Jährige 2000 Euro Geldbuße an die Kinderkrebshilfe zahlen. Dies berichtet die "Neue Presse" aus Hannover. Schatzschneider hatte die Äußerung getätigt, nachdem die Bayern gegen Ende der Saison 2014/15 beim SC Freiburg, Kontrahent von 96 im Abstiegskampf, verloren hatten. Die Bayern erstatteten daraufhin Anzeige wegen Beleidigung. Schatzschneider einigte sich nun mit der Staatsanwaltschaft außergerichtlich auf die Einstellung des Verfahrens gegen eben jene Geldbuße. "Das ist eine faire und vernünftige Entscheidug", sagte Schatzschneiders Anwalt Fritz Willig der "Neuen Presse". Was die Zahlungsbereitschaft Schatzschneiders erhöhen durfte: Trotz des Sieges gegen die Bayern stieg Freiburg letztlich ab.(jgu)

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Leicester bald mit "Robert-Huth-Straße"?

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Der Tabellenerste der Premier League begeistert nicht nur die Fans, sondern auch den Bürgermeister.

(Foto: imago/BPI)

Sollte Leicester City englischer Fußball-Meister werden, will der Bürgermeister der Stadt Straßen nach den Spielern benennen. Dies sagte Peter Soulsby der "Times". Das Überraschungsteam führt die Tabelle der Premier League sechs Spieltage vor dem Saisonende mit sieben Punkten Vorsprung an. Die Fans der Foxes hatten sich zuletzt dafür eingesetzt, dass Torjäger Jamie Vardy von der Stadt für seine Leistungen gewürdigt wird. Soulsby ist das zu wenig. "Es ist ein Teamerfolg", betonte der Bürgermeister. Abgesehen von Vardy müssten auch Danny Drinkwater, Torhüter Kasper Schmeichel oder Teammanager Claudio Ranieri berücksichtigt werden. "Leicester hat seine Sportstars in der Vergangenheit immer geehrt", so Soulsby. Eine Gegend sei nach Golfern und eine Straße nach dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Gary Lineker benannt.(jgu)

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BVB wohl ohne Gündogan im Klopp-Duell

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Wackelt gegen Liverpool: Dortmunds Ilkay Gündogan plagt sich noch mit den Folgen einer Fußballprellung.

(Foto: dpa)

Borussia Dortmund wird das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den FC Liverpool aller Voraussicht nach ohne Ilkay Gündogan bestreiten. BVB-Trainer Thomas Tuchel machte wenig Hoffnung auf das Comeback des Regisseurs im Heimspiel am Donnerstag (21.05 Uhr im n-tv.de Liveticker) gegen den vom ehemaligen Dortmunder Trainer Jürgen Klopp trainierten Premier-League-Club. "Wir werden abwarten müssen, wie sein Fuß reagiert und müssen der Tatsache Tribut zollen, dass Ilkay vier Wochen gefehlt hat", sagte Tuchel.  Gündogan hatte zuletzt vier Wochen wegen einer Fußprellung pausiert, war aber am Dienstag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Sokratis nach überstandenem Magen-Darm-Infekt und der am vergangenen Samstag im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen (3:2) geschonte Kapitän Mats Hummels dürften dagegen in die Startelf zurückkehren.

Darüber hinaus rechnet Tuchel mit einem herzlichen Empfang seines Vorgängers Klopp. "Alles andere als ein sehr warmer Empfang wäre eine Überraschung. Jürgen hat hier eine sehr erfolgreiche Zeit gehabt", betonte Tuchel, der vor Liverpool warnte. "Wir erwarten eine sehr schwere Aufgabe in beiden Spielen. Wir werden eine Top-Leistung brauchen. Es spielt auch keine Rolle, dass wir Favorit sind." (cwo)

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Schalke wirft Trainingspöbler raus

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Das Schalker Training lief nicht ohne Störgeräusche von Zuschauern ab.

(Foto: picture alliance / dpa)

Beim Training des Tabellen-Siebten hat ein Wortgefecht zwischen Schalkes Torhüter Ralf Fährmann, Torwarttrainer Simon Henzler sowie zwei Zuschauern für Aufregung gesorgt. Der Grund: Die Trainingskiebitze hatten offenbar Spieler beschimpft und beleidigt. Letztlich musste der Wachdienst einschreiten, er verwies die beiden Zuschauer vom Gelände. Zu Handgreiflichkeiten kam es laut Augenzeugenberichten jedoch nicht.

Sportlich kann der FC Schalke im Revierderby gegen Borussia Dortmund am Sonntag (15.30 Uhr) mit Max Meyer planen. Der Spielmacher, der in den vergangenen Tagen wegen eines grippalen Infekts pausieren musste, kehrte wieder ins Mannschaftstraining zurück. Die Übungseinheit abbrechen musste Sidney Sam wegen Adduktoren-Problemen. (cwo)

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Umfrage: Deutsche glauben nicht an EM-Titel

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Özil braucht sich nicht grämen. Die Zuversicht der Deutschen wird sicherlich wachsen.

(Foto: imago/Revierfoto)

Laut einer Umfrage glaubt offenbar weniger als die Hälfte der Befragten in Deutschland daran, dass die Weltmeister bei der Fußball-EM in Frankreich auch Europameister  werden. Nur 43,4 Prozent trauen der DFB-Elf einer Umfrage des Marktforschungsinstituts mafo.de zufolge den Titelgewinn zu. Die Männer sind mit 46,7 Prozent dabei noch etwas zuversichtlicher als die Frauen, von denen nur 40,4 Prozent den Sieg des Teams von Bundestrainer Joachim Löw bei der Europameisterschaft für möglich halten. Mafo.de befragte zwischen 31. März und 4. April 1061 Personen. (lsc)

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Herthas Baupläne werden konkreter

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Die Stimmung im Berliner Olympiastadion soll mies sein. Deswegen soll eine neue Sportstätte für Hertha BSC her.

(Foto: REUTERS)

Die Pläne von Hertha BSC für den Neubau eines reinen Fußball-Stadions in der Hauptstadt nehmen Form an. Nach Manager Michael Preetz bestätigte auch Präsident Werner Gegenbauer derlei Überlegungen. "Es wird bald eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben", sagte Gegenbauer der "Bild"-Zeitung und kündigte an: "In 25 Jahren werden wir in einer reinen Fußball-Arena spielen. Da bin ich mir ganz sicher. Hoffentlich früher." Zuletzt war Kritik laut geworden, da die Zuschauerzahlen trotz sportlichen Höhenflugs der Mannschaft bei nur knapp über 45.000 liege. Die Klubführung glaubt, dass auch Besucher wegbleiben, weil im Olympiastadion wegen der Laufbahn und der großen Entfernung der Fans zum Spielfeld oft keine Stimmung aufkommen will.

Für den Neubau benötigt Hertha private Sponsoren, die öffentliche Hand werde kein Geld geben, sagte Gegenbauer. Konkrete Standorte seien noch nicht ins Auge gefasst, so der Klub-Chef: "Unsere Gedanken müssen aber nicht an der Stadtgrenze aufhören." Zunächst aber wollen die Berliner den 2017 auslaufenden Mietvertrag für das Olympiastadion noch einmal verlängern. "Wie lange, ist noch in Verhandlungen. Auf der Arbeitsebene gibt es die ersten Gespräche", sagte Gegenbauer. (lsc)

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Bratseth erleidet Hirnschlag

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Bratseth gehörte mit seiner eleganten Spielweise zur Bremer Pokalsieger-Elf 1992.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der frühere Bundesliga-Fußballer Rune Bratseth hat einen Hirnschlag erlitten. Das verriet der ehemalige Spieler von Werder Bremen und Ex-Kapitän der norwegischen Nationalmannschaft dem TV-Sender Viasat. "Alles passierte innerhalb von zehn bis fünfzehn Sekunden", berichtete der 55-Jährige. "Mir wurde schwarz vor Augen, und ich merkte eine Ausstrahlung in den Hals."

Der Vorfall ereignete sich bereits vor knapp einem Monat, als der frühere Abwehrspieler allein zu Hause war. Bratseth ist inzwischen wieder genesen. Der einstige Bremer Publikumsliebling nahm seine Arbeit als TV-Fußballexperte bereits am Mittwochabend wieder auf. Bratseth gewann mit dem SV Werder zwei deutsche Meisterschaften sowie den Europacup der Pokalsieger 1992. (jwu)

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Slomka würde Hannover nicht abweisen

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Die Begeisterung für Hannover ist bei Mirko Slomka schon mal vorhanden.

(Foto: imago/Rust)

Mirko Slomka hat sein Interesse am Trainerposten bei Hannover 96 bestätigt. "Wenn mich jemand fragen würde, dann würde es mir sehr schwer fallen, nicht in die Diskussion einzusteigen oder gar Nein zu sagen", so der derzeit vereinslose Übungsleiter zu Sky. Noch sei er aber nicht gefragt worden. Die Situation beim fast schon sicher absteigenden Klub bezeichnete der ehemalige 96-Coach als "dramatisch". Nach der Beurlaubung von Thomas Schaaf ist dessen Nachfolger Daniel Stendel nur bis zum Saisonende für die Profis des abgeschlagenen Schlusslichts zuständig. (lsc)

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Augsburg spekuliert auf Finnbogason

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Bei solchen heroischen Bildern ist es verständlich, dass der FC Augsburg an Alfred Finnbogason festhält.

(Foto: imago/Krieger)

Alfred Finnbogason ist nicht nur isländischer Nationalspieler, sondern auch einer der Newcomer beim FC Augsburg. Gleich mehrere Treffer und gut vorbereitete Vorlagen haben den 27-Jährigen bereits zu einem entscheidenden Glied in der Aufstellung des FCA werden lassen. "Alfred hat in den bisherigen Spielen schon bewiesen, dass er mit seinen Qualitäten unserem Spiel Impulse geben kann", sagte Geschäftsführer Stefan Reuter der "Sport Bild". Bisher ist der Isländer jedoch nur bis zum Ende der Saison von Real Sociedad ausgeliehen.

Das könnte sich bald ändern: "Wir sind sehr zufrieden mit ihm und können uns ein längerfristiges Engagement gut vorstellen", so Reuter. Die Augsburger erwägen offenbar eine längerfristige Bindung Finnbogasons bis 2018. Dem Bericht zufolge werde die Ablöse aus Steuergründen so bis 2018 aufgeteilt. Bei einem Kauf werden derzeit vier Millionen Euro fällig. Momentan sieht es jedoch in der Bundesliga-Tabelle nicht gut aus für den FC Augsburg. Fraglich ist daher, ob Finnbogason im Falle eines Abstiegs in die 2. Liga überhaupt bleiben würde. (lsc)

Quelle: ntv.de