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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + ManU qualifiziert sich für Europa League

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(Foto: AP)

Skandinavische Profis beklagen die Menschenrechtsverletzungen im Vorfeld der WM in Katar, Österreichs Trainer Marcel Koller gibt sich für die EM optimistisch und Galdbachs Sportdirektor Eberl soll ein Angebot für Granit Xhaka vorliegen.

Manchester United hat das wegen eines falschen Bombenalarms nötige Wiederholungsspiel gegen Aufsteiger Bournemouth mit 3:1 (1:0) gewonnen. Damit spielt die Mannschaft des derzeit verletzten Nationalmannschaftskapitäns Bastian Schweinsteiger in der nächsten Saison international in der Europa League. Das Team von Trainer Louis van Gaal belegte zum Saisonende Platz fünf in der Premier League.

Die Treffer für Manchester erzielten Wayne Rooney (43.), Marcus Rashford (74.) und Ashley Young (87.). ManUniteds Abwehrspieler Chris Smalling (90.+3) stellte mit einem Eigentor den 3:1-Endstand her. An diesem Samstag kann ManUnited gegen Crystal Palace noch im Finale des FA Cup den Pokal gewinnen.

Am vergangenen Samstag war das Spiel im Old Trafford von Manchester kurzfristig abgesagt worden. Ein Experte einer privaten Sicherheitsfirma hatte nach einem Training für Spürhunde die Sprengstoff-Attrappe in einer Stadiontoilette vergessen.

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Medien: Xhakas Wechsel rückt näher

Ein Transfer von Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach nach England wird immer wahrscheinlicher. Nach Informationen der "Rheinischen Post" hat Borussia-Sportdirektor Max Eberl während eines Aufenthalts des Bundesligisten in Xhakas Heimat Schweiz ein "konkretes Angebot" für den Spielführer der Mönchengladbacher bestätigt. Um welchen Interessenten es sich handelt, sagte Eberl nicht. Es wird aber seit geraumer Zeit spekuliert, dass es der englische Premier-League-Verein FC Arsenal sein könnte.

Offiziell ist der Wechsel des langjährigen Borussia-Profis Roel Brouwers. Er wird nach neun Jahren in Mönchengladbach zu Roda Kerkrade zurückkehren. Der Abwehrspieler erhält bei seinem Heimatclub einen Zweijahresvertrag. Brouwers erzielte beim 6:1-Testspielsieg der Borussia als Gast des FC Luzern den Führungstreffer zum 1:0. (kbe)

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Österreich hofft bei EM auf Leicester-Effekt

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Österreichs Trainer Marcel Koller glaubt an seine Mannschaft.

(Foto: imago/GEPA pictures)

Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller hofft bei der EM-Endrunde in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) auf den Leicester-Effekt und traut seiner Mannschaft sogar den Titel zu. "Favoriten sind klarerweise andere: Frankreich, Deutschland oder auch Spanien, die haben viel mehr Turnier-Erfahrung als wir. Aber möglich ist alles", sagte Koller im Interview mit der "Kronen Zeitung". Als positives Beispiel dient dem 55-Jährigen Englands Sensationsmeister Leicester City. "Der krasse Außenseiter ist mit unserem Christian Fuchs englischer Meister geworden. Wer hätte das gedacht?", sagte Koller und sprach von einem "guten Zeichen für uns". Auch sein Titelgewinn in der Schweiz mit dem FC St. Gallen dient Koller als Vorbild für die Euro. "Dort hat man 96 Jahre auf diesen Titel gewartet, und plötzlich war die Sensation da", so der Schweizer.

Koller, der in der Bundesliga beim 1. FC Köln und beim VfL Bochum auf der Trainerbank saß, will sich mit seinem Team in Frankreich jedenfalls nicht verstecken: "Wir werden nie zurückstecken, nie ängstlich sein, Vollgas geben und im positiven Sinne des Wortes provozieren." Österreich trifft in der EM-Vorrundengruppe F auf Ungarn, Portugal und Island. (kbe)

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Profis beklagen Arbeitsbedingungen in Katar

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William Kvist verurteilt die Bedingungen, unter denen die Stadien für die WM in Katar gebaut werden.

(Foto: imago/Bildbyran)

Profis aus Dänemark und Norwegen haben die Bedingungen von Gastarbeitern auf den Baustellen der Weltmeisterschaft 2022 in Katar kritisiert. In einem Video der dänischen Spielervereinigung beklagten Tom Høgli und William Kvist eine systematische Verletzung der Menschenrechte, die "tausende Todesfälle" zur Folge habe. "Die Bedingungen für Arbeiter in Katar sind grausam", sagte der Norweger Høgli in dem Clip. "Sie haben lange Tage, müssen in großer Hitze unter schlechten Sicherheitsbedingungen arbeiten und sind furchtbar schlecht bezahlt." Ihre Pässe würden eingezogen, sie lebten wie moderne Sklaven. "Das kann der Fußball nicht akzeptieren." Sein dänischer Mannschaftskollege Kvist vom FC Kopenhagen ergänzte: "Dass Tausende Arbeiter sterben müssen, um zwölf feine Stadien für uns zu bauen, hat nichts mit Fußball zu tun."

Auch der Chef der Spielervereinigung kam in dem Video zu Wort. "Dass Katar als das reichste Land der Welt seine Gastarbeiter so behandelt, ist völlig unakzeptabel und unverständlich", sagte Mads Øland. (kbe)

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Lippi soll Technischer Direktor werden

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2006 wurde Lippi mit Italien Weltmeister.

(Foto: picture alliance / dpa)

Italiens Weltmeister-Macher Marcello Lippi steht zehn Jahre nach dem Triumph bei der Fußball-WM in Deutschland offenbar vor einer Rückkehr zur Squadra Azzurra. Berichten italienischer Medien zufolge will der nationale Verband den 68-Jährigen nach der EM-Endrunde in Frankreich als Technischen Direktor verpflichten.

Lippi war 2006 nach Italiens viertem WM-Triumph erstmals als Nationaltrainer zurückgetreten. Nach dem Viertelfinal-Aus der Südeuropäer bei der EM 2008 unter Lippis Nachfolger Roberto Donadoni übernahm er wieder den Trainer-Posten, demissionierte jedoch nach dem Vorrunden-K.o. seiner Titelverteidiger bei der WM-Endrunde 2010 in Südafrika erneut. Zuletzt war Lippi als Trainer beim chinesischen Spitzenklub Guangzhou Evergrande tätig.

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Coacht Fink bald wieder in der Bundesliga?

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(Foto: picture alliance / dpa)

Thorsten Fink, aktuell noch Trainer beim österreichischen Erstligisten Austria Wien, zieht es nach übereinstimmenden Medienberichten zu Bundesligist FC Augsburg. Der ehemalige Coach des Hamburger SV hatte nach Informationen von Sky Austria die Klubführung der Austria um vorzeitige Auflösung seines noch bis 2017 laufenden Vertrages gebeten. Dass ein Wechsel in die Heimat ins Konzept des 48-Jährigen passen würde, ließ Fink bereits vor dem letzten Spieltag anklingen. Die deutsche Bundesliga sei für jeden Trainer der Welt ein Ziel, sagte er. Beim FCA steht Trainer Markus Weinzierl vor einem Wechsel zu Schalke 04. (tno)

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Pizarro bleibt ein Grün-Weißer

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(Foto: dpa)

Nun ist es offiziell: Claudio Pizarro hängt noch ein Jahr bei Werder Bremen ran. Drei Tage nach dem gesicherten Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga verlängerte der 37 Jahre alte Angreifer seinen Vertrag um eine Saison. "Ich fühle mich sehr gut und freue mich, ein weiteres Jahr für diesen besonderen Verein spielen zu können", erklärte der Peruaner. Pizarro war mit 14 Toren erfolgreichster Werder-Spieler in der abgelaufenen Saison und hatte einen großen Anteil an der Rettung. Für den Bremer Bundesliga-Rekordschütze ist 2016/2017 bereits die achte Saison bei den Hanseaten. (jwu)

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Zorniger wird Trainer bei Bröndby IF

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Alexander Zorniger heuert beim zehnmaligen dänischen Meister Bröndby IF an.

(Foto: imago/Kosecki)

Trainer Alexander Zorniger hat ein halbes Jahr nach seinem Aus bei Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart einen neuen Job gefunden. Der 48-Jährige übernimmt ab Juni den zehnmaligen dänischen Meister Bröndby IF, wo er einen Zweijahresvertrag erhält. "Bröndby ist wegen seiner Geschichte und den vielen fantastischen Spielern ein Klub mit einem großen Namen in Europa", sagte Zorniger auf der Internetseite des Vereins. Er wisse um den besonderen Druck dort, "aber so ist es eben bei großen Klubs. Ich weiß, was ich kann und was ich zu bieten habe." Und das sei genau jener Angriffsfußball, wie er ihn zuletzt in Stuttgart hat spielen lassen. Zorniger erfülle "unser Anforderungsprofil, eine aggressive, mitreißende und pressende Mannschaft zu formen, die nicht nur auf Ballbesitz aus ist, sondern auch nach vorne spielen will", sagte Sportdirektor Troels Bech über den ehemaligen Coach von RB Leipzig. Der Deutsche werde Bröndy "auf das nächste Niveau heben". (tno)

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Olic hofft auf Hamburger Entwicklungssprung

Der scheidende Altstar Ivica Olic erwartet vom Hamburger SV einen deutlichen Entwicklungssprung. "Die Fans sind nach einer Saison wie der abgelaufenen schon froh und zufrieden, dass wir die Relegation vermieden haben - das muss sich wieder ändern", sagte der 36 Jahre alte Kroate dem "Kicker". Die Umsetzung müsse dabei "von ganz oben ausgehen, sich dann auf Mannschaft und Fans übertragen", meinte Olic weiter: "Der HSV muss endlich raus aus der Talsohle und wieder echte Fortschritte machen." Nach 238 Spielen und 72 Toren für den HSV, Bayern München und den VfL Wolfsburg hat Olic seine Karriere in der höchsten deutschen Spielklasse beendet, liebäugelt aber noch mit einer Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn im Ausland. (tno)

Quelle: n-tv.de

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