Fußball

DFB-Elf in der Einzelkritik Neuer taucht, Ginter verblüfft, Kroos glänzt

Na, sieh' mal an. Die deutsche Fußball-Nationalelf sichert sich nicht nur die Teilnahme an der EM, sondern spielt plötzlich auch um den Gruppensieg. Dafür sorgen die letzten drei Spieler im Team, die sich Weltmeister nennen dürfen. Einen Pechvogel gibt es aber auch.

Die beste Nachricht für alle, die es mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft halten, scheint tatsächlich zu sein, dass nun niemand mehr rechnen muss. Nach dem 4:0 (1:0) im vorletzten Qualifikationsspiel gegen Weißrussland ab diesem Samstagabend vor 33.164 Zuschauern im nicht ausverkauften Stadion in Mönchengladbach steht fest, dass die DFB-Elf bei der Europameisterschaft im Sommer nächsten Jahres mitmachen darf. Was das betrifft, ist es völlig egal, was zum Abschluss am Dienstag (ab 20.45 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) gegen Nordirland passiert.

Das ist so, weil die Niederlande zur gleichen Zeit in Belfast beim 0:0 zumindest einen Punkt geholt und sich damit ebenfalls qualifiziert hatten, die Nordiren also als Tabellendritter der Gruppe raus sind aus dem Rennen um die direkten Tickets. Und nicht, "weil Holland nicht gewonnen hat", wie der Stadionsprecher im Borussia-Park nach der Partie sagte. Aber sei's drum, das hat sich ja nun erledigt. Der famose Matthias Ginter sorgte vier Minuten vor der Pause gegen einen klar schlechteren, aber umso zäheren Gegner mit seinem allerersten Länderspieltor für die Führung, Leon Goretzka vier Minuten nach dem Seitenwechsel sowie der nicht minder famose Toni Kroos in der 55. und 83. Minute sorgten an diesem unwirtlichen und wenig stimmungsvollen Novemberabend wenigstens für etwas fußballerische Unterhaltung gegen den krassen Außenseiter.

Ob das immer noch ersatzgeschwächte Team von Bundestrainer Joachim Löw nun "ein kunterbunter Haufen mit richtig geilen Typen" ist, wie es Goretzka behauptet hatte, sei dahingestellt. Aber nach dem Debakel bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland und dem kläglichen Abschneiden in der neuen Nations League hat es nun ihr erstes Ziel erreicht. Und eines hatte Löw durchaus richtig erkannt: Weil die Niederländer nicht gewonnen haben, steht die deutsche Mannschaft nun auf Platz eins. "Jetzt haben wir die Chance, die Gruppe zu gewinnen. Das ist schon unser Ziel." Und bevor jetzt wieder alles anfangen zu rechnen: Um das zu erreichen, sollte die DFB-Elf in Frankfurt am Main gegen Nordirland einfach gewinnen. Erst einmal aber die deutschen Spieler in der Einzelkritik:

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"Ein kunterbunter Haufen mit richtig geilen Typen"

(Foto: REUTERS)

Manuel Neuer: "Wir stellen nicht nach Wohnzimmer oder Heimatort auf", hatte der Bundestrainer gesagt und so zu begründen versucht, warum er in Mönchengladbach nicht Marc-André ter Stegen eine Chance gegeben hat. Der steht zwar bekanntlich beim FC Barcelona unter Vertrag, kam aber 1992 in Mönchengladbach zur Welt, hatte seit seinem vierten Lebensjahr bis 2014 bei der Borussia gespielt und ist zudem ein sehr guter Torwart. Das ist Manuel Neuer vom FC Bayern allerdings auch, und zudem die Nummer eins in der DFB-Elf. Also spielte er, ter Stegen darf am Dienstag gegen Nordirland ran, wenn es, wie wir jetzt wissen, um den Gruppensieg geht. Der 33 Jahre alte Neuer trug in seinem 92. Länderspiel die Kapitänsbinde und kann nach dem Sieg gegen wenig angriffslustige Weißrussen behaupten, nichts falsch gemacht zu haben. Mehr noch: Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel schoss Igor Stasevich tatsächlich den Ball auf sein Tor, doch Neuer inszenierte eine kleine Flugshow in die linke untere Ecke seines Tores und wehrte den Ball ab. Auch beim Wirrwarr danach behielt er den Überblick. Und in der 75. Minute hatte er seine nächste Begegnung mit Stasevich. Dieses Mal trat der Weißrusse nach einem Foul von Robin Koch an Pavel Nekhajchik zum Elfmeter an, schoss nicht schlecht, doch Neuer tauchte ab, dieses Mal in die rechte untere Ecke, und lenkte den Ball um den Pfosten. Nicht schlecht, "geiler Typ", würde Goretzka vermutlich sagen.

Lukas Klostermann: Der 23 Jahre alte Leipziger ist einer dieser "guten, starken, talentierten Spieler" mit toller beruflicher Zukunft, von denen Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff in dieser Woche sprach. Ob er, also Klostermann, auch zu den "richtig geilen Typen" gehört, wissen wir nicht so genau. In seinem siebten Länderspiel jedenfalls machte er auf der rechten Abwehrseite das, was von ihm erwartet wird und war, wie vom Bundestrainer gegen defensivere Gegner gewünscht, meist mehr Außenstürmer als Verteidiger. Sagen wir es so: Falls Löw nicht irgendwann Joshua Kimmich zurück auf die Position am rechte Ende der Viererkette beordert oder Philipp Lahm aus dem fußballerischen Ruhestand holt, ist Klostermann auf sehr gutem Weg, sich ganz persönlich für die EM zu qualifizieren. Bis dahin kann er vielleicht das mit dem präzisen Flanken noch ein wenig üben.

Matthias Ginter: Der Münchner Niklas Süle ist verletzt, Toni Rüdiger vom FC Chelsea auch, und der Dortmunder Mats Hummels - noch - nicht erwünscht. Schwups hat die deutsche Nationalmannschaft einen neuen Abwehrchef. Irgendwie scheint das wichtig zu sein, einen zu benennen, der das Sagen hat. Aber immerhin ist Ginter mit seinen 25 Jahren neben Torhüter Neuer und Toni Kroos der einzige im Kader, der sich Weltmeister nennen darf - auch wenn er 2014 in Brasilien nur als Lehrling dabei war und keine Minute spielte. Beim 2:2 gegen Argentinien und beim 3:0 in Estland im Oktober, hatte er noch verletzt gefehlt. In seinem 29. Länderspiel nun sorgte er mit einem Treffer in der 41. für die Führung, den wir ob der Ereignislosigkeit in Halbzeit eins als Traumtor durchgehen lassen. Serge Gnabry hatte den Ball flach in den Fünfmeterraum gepasst, und Ginter leitete ihn mit verblüffender Eleganz und der Hacke seines rechten Fußes weiter ins Tor. Hat hier jemand Abseits gesagt? Apropos Tor: Vor dem 2:0 irritierte er die gegnerische Abwehr, indem er den Ball schlau durchlaufen ließ. Das 3:0 des Kollegen Kroos bereitete er vor. Überhaupt gab Ginter den offensivsten Abwehrchef seit der Erfindung des deutschen Innenverteidigertums, ohne dabei sein Kerngeschäft zu vernachlässigen. Respekt. Und dann hatte er bei aller Freude den Blick für das, was nicht so gut war: "In der zweiten Halbzeit hatte der Gegner zu viele Freiräume und konnte zu einfach kontern. Das müssen wir uns noch einmal anschauen, wie wir in der Konterabsicherung besser stehen können."

Robin Koch: Weil Süle und Rüdiger verletzt sind, Hummels - noch - nicht erwünscht ist und zudem der Leverkusener Jonathan Tah in dieser Woche leicht angeschlagen war, kam der 23 Jahre alte Innenverteidiger des SC Freiburg zu seinem zweiten Länderspiel, das er an der Seite Ginters fast erstaunlich unaufgeregt absolvierte: souverän und kompromisslos im Zweikampf. Beim Aufbauspiel hielt er sich zwar etwas zurück, überzeugte aber auch hier im Fall der Fälle mit Übersicht. Einwände? Nein, auch wenn er den Elfmeter verschuldete, weil er etwas zu ungestüm war und Nekhajchik zu Fall brachte. Löw sah es ihm nach: "Er muss ja irgendwie versuchen, an den Ball zu kommen, sonst ist der Spieler frei vor Manu." Und Neuer hat den Strafstoß ja gehalten. Ein "geiler Typ", dieser Koch, der wie der Kollege Klostermann zu einem ernsthaften Anwärter auf einen Platz im Löwschen EM-Kader wird.

Nico Schulz: Löw redete hinterher nicht lange drumherum. Dem 26 Jahre alten Verteidiger des BVB hätten nach seiner Verletzungspause schlichtweg "diese Power und diese Stärke, die er schon mal hatte, diese Dynamik nach vorne" gefehlt. Das ist eine Beobachtung, die wir teilen. In seinem zehnten Länderspiel gelang es ihm auf der linken Abwehrseite nur sehr selten, so etwas wie offensiven Druck auszuüben, ganz im Gegensatz zu seinem Pendant auf der gegenüberliegenden Seite. Und da es jetzt so viel nun auch wieder nicht zu verteidigen gab, war das durchaus ein Manko - zumal die Weißrussen nach der Pause, wenn sie denn mal angriffen, das meist über seine Seite taten. Der Kölner Jonas Hector, der jahrelang ein Abonnement auf den Platz am linken Ende der Viererkette hatte, aber nach seiner Rückkehr wieder nur auf der Bank saß, wird das genau beobachtet haben.

Joshua Kimmich: Wenn wir eben über den arg offensiven Abwehrchef Ginter sprachen, ist das eine gute Überleitung zum 24 Jahre alten Münchner, der wieder im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kam. Wenn aber Ginter mal nicht zur Stelle war, half Kimmich in seinem 47. Länderspiel erfolgreich und offensichtlich gerne als robuster und zweikampfstarker Ausputzer an der Seite des Kollegen Koch aus. Er ist sich für nichts zu schade, eine in Mannschaftssportarten nicht zu unterschätzende Qualität. In dieser Woche hatte er ja noch erzählt, dass er einst unter Trainer Josep Guardiola beim FC Bayern auch als Innenverteidiger gespielt hatte. So ist es zu erklären, dass er in Mönchengladbach in der Offensive nicht ganz so stark zum Zuge kam. Seine Aufgabe als Verbindungsmann zwischen Abwehr und Mittelfeldzentrale löste er gewohnt souverän und intelligent. Eine EM ohne Kimmich? Niemals.

Toni Kroos: Kommen wir zum besten Spieler des Abends, herzlichen Glückwunsch. In seinem 95. Länderspiel zeigte die Passmaschine von Real Madrid, was immer noch im ihr steckt. Der 29 Jahre alte Weltmeister hat zwar in seiner Karriere mehr Titel gesammelt als seine Kollegen, aber sein Ehrgeiz ist enorm, auch nach dem Umbruch eine tragende Rolle in der Nationalmannschaft zu spielen. Im Oktober durfte er sich ausruhen, nun zeigte er, wie wertvoll er ist. Und das nicht nur, wie der Bundestrainer sagte, wegen seiner zwei Tore. "Er ist ein Vorbild in seiner Art und Weise, wie er seinen Beruf sieht", sage Löw. "Und es ist gut, wenn man so ein Vorbild in der Mannschaft hat." Seine Treffer Nummer 16 und 17 für die DFB-Elf erzielte er beide auf eine unnachahmlich überlegte, coole Art und Weise.

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Weiß wie Maßarbeit geht: Toni Kroos

(Foto: imago images/MIS)

Hat hier jemand "geiler Typ" gesagt? Wo Kimmich sich auf der Doppelsechs offensiv zurücknahm, war er zu Stelle und gefühlt in jeden Angriff seines Teams involviert. Das 2:0 von Goretzka bereitete er wie erwähnt vor. Und, Obacht, grätschen kann er auch. Hinterher sagte er bei RTL: "Ich hab immer Lust. Je nachdem wann auch mal eine Grätsche benötigt wird, ist es auch meine Aufgabe, das zu tun. Aber ich bin natürlich auch immer froh, wenn es ohne geht."

Ilkay Gündogan: Bei so viel Kroos in der deutschen Mannschaft war es wenig verwunderlich, dass der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler von Manchester City in seinem 35. Länderspiel in der Offensivzentrale nicht ganz so herausstach. Gleich zu Beginn, nach zwölf Minuten, setzte er den Kollegen Klostermann sehr fein mit einem Hackentrick in Szene. Dass er ein toller Fußballer ist, steht eh außer Frage. Und daran gemessen blieb er gegen Weißrussland unter seinen Möglichkeiten. Die entscheidenden Pässe gelangen ihm an diesem Abend nicht, auch wenn er vom rechten Strafraumeck das 4:0 vorbereitete, indem er eine Flanke des eingewechselten Julian Brandt ablegte. Wobei: So wie Kroos schon bei der Ballannahme zwei Gegenspieler aussteigen ließ und dann noch einen Haken schlug, bevor er den Ball mit dem linken Fuß aus zehn Metern ins weißrussische Tor schoss, hat er seinen zweiten Treffer eigentlich selbst vorbereitet. Kroos hat übrigens noch bei RTL zu den Aussichten bei der EM gesagt: "Nach dem letzten Gruppenspiel werden die Freundschaftsspiele im März wichtig, die mit Sicherheit gegen hochklassige Gegner sein werden. Da kann man sicher mehr sagen. Aktuell sehe ich es aber so, dass wir nicht zu den absoluten Favoriten gehören. Aber das heißt ja nicht immer was."

Leon Goretzka: Ah, da ist er ja, der Mann, der von einem "kunterbunten Haufen mit richtig geilen Typen" sprach. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler des FC Bayern erzielte in seinem 24. Länderspiel vier Minuten nach der Pause mit einem flachen Schuss nach einer flachen Ecke (natürlich von Kross) nicht sein 24., aber immerhin sein schon neuntes Tor für die DFB-Elf. Ansonsten füllte er seine etwas ungewohnte Rolle anstelle des Dortmunders Brandt auf der rechten Angriffsseite gut aus, war ständig unterwegs und damit quasi überall und nicht nur rechts. Löw tat gut daran, Goretzka spielen zu lassen. Der kann davon ausgehen, dass die EM im kommenden Jahr nicht ohne ihn stattfindet. Er weiß aber auch: "Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen." Aber: "Wir sind eine junge Truppe, die wenig Zeit hat, sich einzuspielen bis zum Turnier. Es sind nur noch wenige Spiele, da nutzen wir jede Möglichkeit um den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen." Er für seinen Teil hat das getan.

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Kein Chefkoch-Jubel bei Gnabry - er durfte den Torschützen gegen Belarus zuarbeiten.

(Foto: imago images/Eibner)

Serge Gnabry: Ja, ein paar Fehlpässe waren dabei, bisweilen verzettelte er sich, wenn er durch den weißrussischen Sechzehnmeterraum wuselte. Und seine sagenhafte Torquote hat er auch nicht ausgebaut. Nun steht der 24 Jahre alte Angreifer des FC Bayern bei zwölf Länderspielen und halt immer noch zehn Toren. Aber: Ginters erlösendes erstes Tor bereitete er mit einem energischen Antritt über die rechte Seite und einem guten Pass vor. Eine Aktion, die den Unterschied ausmachte. Ansonsten war es bei ihm ein wenig wie bei Gündogan: Gemessen an seinen Möglichkeiten blieb er hinter den Erwartungen zurück.

Für ihn kam in der 84. Minute Luca Waldschmidt. Sein drittes Länderspiel dürfte der 23 Jahre alte Freiburger in wenig guter Erinnerung behalten. Denn nur vier Minuten nach seiner Einwechslung prallte er nach einer hohen Flanke des Kollegen Ginter mit dem weißrussischen Torhüter zusammen. Aleksandr Gutors Schulter traf dabei Waldschmidts Kopf, beide Spieler blieben auf dem Rasen liegen, spielten danach weiter. In der ersten Minute der Nachspielzeit aber nahm Löw seinen Spieler dann doch lieber raus, für ihn spielte die restliche Zeit Sebastian Rudy von der TSG Hoffenheim. Er kommt jetzt auf ebenso viele Länderspiele wie Lebensjahre: 29. Waldschmidt wurde noch am Abend in ein Krankenhaus gebracht. "Es muss abgeklärt werden, ob etwas gebrochen oder ob es eine Gehirnerschütterung ist", sagte der Bundestrainer.

Timo Werner: Bei Leipzig läuft's derzeit ganz gut, das war dem 23 Jahre alten Angreifer in seinem 29. Länderspiel zunächst auch anzumerken. Je weniger ihm allerdings gelang, desto mehr schwand sein anfangs gezeigtes Selbstbewusstsein. Was nicht bedeutete, dass er sich hängen ließ. Aber zum Beispiel mit seinem Kopfball aus acht Metern sechs Minuten vor der Pause hätte er vermutlich schon gerne ein Tor erzielt. Der Kollege Kimmich hatte den Ball in den Strafraum gechippt, Gnabry mit dem Kopf parallel zur Torlinie weitergeleitet. Doch Werner köpfte rechts vorbei. Dabei stand er doch ganz frei. Pech oder Unvermögen? Wahrscheinlich hatte er an diesem Abend einfach kein Glück. Und das Ballbesitzspiel, bei dem es auf schnelle und direkte Kombinationen ankommt, liegt ihm vielleicht weniger als das Konterspiel, bei dem er eventuell etwas mehr Platz hat. Apropos Platz: Den musste er dann in der 68. Minute für Julian Brandt machen. Der 23 Jahre alte Dortmunder kam so zu seinem 30. Länderspiel, in dem er an der Entstehung des vierten Treffers beteiligt war. Wie sagte es der Bundestrainer? "Sicher war nicht alles perfekt, aber unter dem Strich bin ich sehr zufrieden." Ob er sich zur Feier des Tages in der Nacht einen Rotwein gönne, wurde Löw noch gefragt. "Nach den Spielen trinke ich immer ein Glas Wein, nicht nur zur Belohnung, manchmal auch aus Frust."

Quelle: n-tv.de

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