Fußball

Eintracht vermasselt Liga-Start Nürnberg beendet 1763 Tage lange Derby-Durststrecke

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Ziemlich gute Laune beim Club.

(Foto: IMAGO/Zink)

Zurück in der 2. Fußball-Bundesliga bekommt es Eintracht Braunschweig gleich mit zwei Schwergewichten zu tun - der HSV und auch Heidenheim beweisen ihr Können, sehr zum Leid des Aufsteigers. Kaiserslautern meistert den Start besser. Im Franken-Derby fertigt Nürnberg Absteiger Fürth ab.

1. FC Heidenheim - Eintracht Braunschweig 3:0 (1:0)

Der 1. FC Heidenheim hat sich zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt besiegte Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 3:0 (1:0) und sorgte nach dem Erfolg bei Hansa Rostock (1:0) für einen perfekten Saisonstart. Heidenheim ging durch ein Eigentor von Philipp Strompf (10.) in Führung, Tim Kleindienst (61.) und Kevin Sessa (90.) legten nach. Braunschweig wartet damit auch nach dem zweiten Spiel auf den ersten Punkt und das erste Tor.

Die Gastgeber erwischten vor 7088 Zuschauern einen Start nach Maß. Eine Hereingabe von Marnon Busch lenkte Strompf unglücklich ins eigene Netz. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Heidenheimer zunächst etwas zurück, blieben aber gefährlich. Stefan Schimmer (27.), Kleindienst (30.) und Jan-Niklas Beste (35.) vergaben ihre Möglichkeiten. Braunschweig suchte zwar auch immer wieder mutig den Weg nach vorne, dem Offensivspiel der Gäste mangelte es aber wie schon bei der etwas unglücklichen Auftaktniederlage gegen den Hamburger SV (0:2) an Entschlossenheit. Die beste Chance zum Ausgleich vor der Pause vergab Jan-Hendrik Marx (45.) nach Vorarbeit des auffälligen Immanuel Pherai. Braunschweig kam mit Schwung aus der Pause. Pherai verfehlte das Tor der Gastgeber nur knapp (50.). Heidenheim machte es besser und erhöhte durch Kleindienst und Sessa.

1. FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth 2:0 (1:0)

Der 1. FC Nürnberg hat nach 1763 Tagen seine Durststrecke im Frankenderby beendet. Das Team von Trainer Robert Klauß bezwang die SpVgg Greuther Fürth im hitzigen 269. Aufeinandertreffen verdient mit 2:0 (1:0) und triumphierte nach fünf erfolglosen Anläufen erstmals wieder gegen den Erzrivalen. Die Neuzugänge Christoph Daferner (15.) und Manuel Wintzheimer (81.) entschieden mit ihren Treffern die Partie.

Für den Club waren es nach der Auftaktniederlage beim FC. St. Pauli die ersten Punkte der Saison. Der Bundesliga-Absteiger aus Fürth wartet dagegen nach einem Remis zum Start unter dem neuen Coach Marc Schneider noch auf den ersten Dreier und steckt in der unteren Tabellenhälfte. Insgesamt gewann Nürnberg 141 Frankenderbys, während die SpVgg 49-mal triumphierte.

Der Club zeigte sich von Beginn an enorm gallig, kaufte den Fürthern vor 41.204 Zuschauern in der ersten Halbzeit den Schneid ab. Nach 99 Sekunden vergab Daferner noch aus kurzer Distanz, ehe er eine Kopfballablage von Kwadwo Duah ohne Mühe über die Linie drückte. Im zweiten Durchgang gestaltete die Schneider-Elf die Partie etwas offener, doch vor dem Tor mangelte es an Durchschlagskraft.

Holstein Kiel - 1. FC Kaiserslautern 2:2 (0:1)

Zwei Spiele, vier Punkte: Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern ist in der 2. Liga angekommen. Eine Woche nach dem 2:1-Erfolg gegen Hannover 96 erkämpften die Pfälzer bei Holstein Kiel ein verdientes 2:2 (1:0). Daniel Hanslik (33.) und Terrence Boyd (62.) trafen für die Gäste. Dank eines Doppelpacks von Fabian Reese binnen sechs Minuten (51. und 57.) hatten die Norddeutschen die in der zweiten Halbzeit turbulente Partie zwischenzeitlich gedreht.

Vor 13.113 Zuschauern, darunter fast 2000 FCK-Fans, enttäuschten die Störche insbesondere in der ersten Halbzeit in der Vorwärtsbewegung. Erst nach dem Seitenwechsel war auch die Hintermannschaft der Roten Teufel in mehreren Szenen gefordert. In der Schlussphase waren die Platzherren dem Sieg näher.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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