Fußball

Lautern patzt auf dem Betze Nürnbergs Clubberer ringen Dynamos nieder

2f54d1a3d43bbf8165b97cafd8261257.jpg

Hurra, hurra: Die Nürnberger freuen sich.

(Foto: imago/Zink)

Der 1. FC Nürnberg bezwingt die SG Dynamo Dresden und bleibt damit auf Platz drei in der Tabelle der zweiten Fußball-Bundesliga. Derweil scheint beim Tabellschlusslicht in Kaiserslautern wenig bis nichts mehr zu gehen. Der Meidericher SV nutzt das aus.

1. FC Nürnberg - SG Dynamo Dresden 2:1 (1:0)

Der 1. FC Nürnberg hat in der zweiten Fußball-Bundesliga mit Ach und Krach Relegationsplatz drei behauptet. Die Clubberer setzten sich in einem spannenden Duell mit Dynamo Dresden mit 2:1 (1:0) durch. Für die zuletzt drei Spiele in Serie unbezwungenen Dresdner, die in der Nachspielzeit Philip Heise mit Roter Karte verloren, war es trotz guter Leistung ein Rückschlag. Nürnberg konnte sich erneut auf Mikael Ishak verlassen, dem sein achter Saisontreffer gelang (7.). Der schwedische Torjäger war in jedem der vergangenen sechs Spiele erfolgreich.

Nach einem Kopfball an den Pfosten von Dresdens Kapitän Andreas Lambertz (29.) kam Dynamo durch einen zweifelhaften Foulelfmeter zum Ausgleich - Peniel Mlapa verwandelt zu seinem vierten Treffer vom Punkt (69.). Doch Cedric Teuchert sicherte Nürnberg noch den Dreier (82.). Vor 33.601 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion gab Nürnberg die frühe Führung keine Sicherheit - im Gegenteil. Lange war Dresden die bessere Mannschaft, zeigte phasenweise sogar Einbahnstraßenfußball. Mehr Ballbesitz, passsicherer, zweikampfstärker - Dynamo spielte gut. Nürnberg leistete sich zu viele Fehler. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde es besser. Teuchert (34.) und Kevin Möhwald (40.) verpassten das 2:0. In der zweiten Halbzeit wählte Dresden eine nominell noch offensivere Spielanlage, der Ausgleich war dennoch glücklich. Tim Leibold hatte Erich Berko nur touchiert.

1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg 0:1 (0:0)

Der 1. FC Kaiserslautern hat im dritten Spiel unter Trainer Jeff Strasser den ersten Dämpfer kassiert. Gegen den Abstiegskonkurrenten MSV Duisburg verlor der viermalige deutsche Meister mit 0:1 (0:0). Dustin Bomheuer (67.) erzielte das Tor. Anstatt durch einen Sieg nach Punkten mit dem MSV gleichzuziehen und die direkten Abstiegsränge zu verlassen, belegt der FCK mit sechs Zählern weiter den letzten Tabellenplatz. Die Gastgeber hatten zudem Glück, dass Duisburgs Moritz Stoppelkamp kläglich seine Riesenchance vergab, als er einen selbst herausgeholten Foulelfmeter mit voller Wucht über das Tor schoss (38.). 22.833 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen eine Partie mit wenigen Höhepunkten. Nach ihrer verhaltenen Anfangsphase bauten die Pfälzer nach 15 Minuten erstmals für kurze Zeit Druck auf, schnell flachte die Angelegenheit aber wieder ab. Zum Ende der ersten Halbzeit übernahm zudem der MSV die Kontrolle. Für den zweiten Durchgang nahm Strasser Umstellungen vor, der FCK verteidigte nun höher. Doch der Plan ging nicht auf, die Gäste blieben die leicht bessere Mannschaft mit etwas besseren Aktionen.

FC Erzgebirge Aue - SSV Jahn Regensburg 1:0 (0:0)

Erzgebirge Aue hat in die Siegspur zurückgefunden. Die Sachsen setzten sich gegen Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) durch und feierten nach zuvor zwei Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis. Vor 7550 Zuschauern erzielte Mario Kvesic (59.) mit seinem ersten Saisontreffer das Tor des Tages. Regensburg verpasste durch die achte Niederlage den Sprung ins Mittelfeld und steht mit neun Punkten weiter unter Druck. Für den ersten Aufreger sorgte Aues Dimitri Nasarow. Der Nationalspieler Aserbaidschans warf den Ball Regenburgs Sebastian Stolze bei einem Einwurf ins Gesicht. Schiedsrichter Sven Waschitzki (Essen) wertete die Tat als grobe Unsportlichkeit und schickte Nasarow mit Rot zum Duschen. Bereits im Februar 2013 war der Offensivspieler wegen eines solchen Vergehens vom Platz geflogen. Lange Zeit plätscherte die Partie ohne Höhepunkte vor sich hin, in der ersten Halbzeit gab es keine richtige Torchance. In der 59. Minute verlor Regenburgs Stolze den Ball in der eigenen Hälfte. Dennis Kempe bediente Kvesic, und der Bosnier bewies mit seinem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze ein gutes Auge.

Quelle: n-tv.de, sgi/sid

Mehr zum Thema