Fußball

"Sehr, sehr gut vorstellen" "Titan" Kahn flirtet schwer mit Bayern-Job

imago28510143h.jpg

Eine Bayern-Legende ist Oliver Kahn bereits. Ein Bayern-Vorstand könnte der Ex-Nationalkeeper bald werden.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Erst macht Bayern-Präsident Uli Hoeneß dem langjährigen Münchner Stammkeeper Oliver Kahn deutliche Rückkehr-Avancen. Nun flirtet der 49-Jährige zurück und bestätigt damit: Die Vorstands-Planspiele um Kahn sind beim deutschen Fußball-Rekordmeister weit fortgeschritten.

Die Rückkehr des einstigen Torwart-"Titans" Oliver Kahn zum deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München wird konkreter. "Ich kann mir das durchaus vorstellen", sagte der 49-jährige Ex--Nationaltorwart gegenüber der "Passauer Neuen Presse" zu einem möglichen Einstieg in den Vorstand der Münchner und bestätigte Gespräche mit den aktuellen Bayern-Bossen. Kahn gilt als Topkandidat von Präsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß für die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge, dessen Vertrag 2021 endet.

Im Interview mit der Zeitung am Rande eines Sponsorentermins im niederbayerischen Osterhofen ergänzte Kahn: "Wenn der FC Bayern München über solche Themen spricht, dann ist das kein Jobangebot oder ein Arbeitsplatz, sondern es ist der FC Bayern München. Und mit dem FC Bayern München verbinde ich viele Emotionen." Hoeneß hatte zuletzt in der Talkshow "Doppelpass" bei Sport1 gesagt, dass Kahn für ein Jahr ein "normales Vorstandsmitglied" sein solle, bevor er Rummenigges Posten übernimmt.

Kahn sagte nun, dass er dieses Schnupperjahr angeregt habe: "Darum ist es auch eine Form des Übergangs, die ich mir sehr, sehr gut vorstellen kann und die auch übrigens von mir angeregt war, weil ich glaube, dass ich mich immer sehr gut einschätzen kann und konnte." Er sei keiner, der glaubt, bei einem Verein mit 800 Millionen Euro Umsatz und 1000 Mitarbeitern könne er daher kommen und sagen: "So, wo ist jetzt mein Schreibtisch und jetzt geht's los? Ganz so einfach ist es nicht."

Man dürfe zudem auch nicht vergessen, betonte Kahn, "ich bin seit zehn, elf Jahren nicht mehr dabei und habe mir in diesen Jahren vieles aufgebaut, das eine oder andere Unternehmen gegründet, habe Verantwortung für Mitarbeiter und kann nicht Knall auf Fall sagen, ich mache damit Schluss und werfe alles weg und stehe da jetzt zur Verfügung".

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa/sid

Mehr zum Thema