Fußball

"Versuchen es seit 10 Jahren" Uli Hoeneß kanzelt BVB und RB Leipzig ab

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Uli Hoeneß sieht den FC Bayern weiterhin unantastbar.

(Foto: imago images/MIS)

Uli Hoeneß hat zwei Gewissheiten: Die Dominanz des FC Bayern wird Bestand haben - und Robert Lewandowski wird weiter daran mitwirken. Die Konkurrenz sieht der jahrzehntelange Architekt des Bayern-Erfolges deutlich distanziert.

Ehrenpräsident Uli Hoeneß glaubt nicht an ein Ende der Dominanz des FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga. In einem BR-Interview antwortete der 70-Jährige auf die Frage, ob Borussia Dortmund mit Neuzugängen wie dem ablösefrei aus München kommenden Niklas Süle und auch RB Leipzig in der kommenden Saison wieder näher an den Rekordmeister heranrücken könnten, kurz und knackig: "Das versuchen sie jetzt zehn Jahre lang. Warum sollen sie es nächstes Jahr schaffen?"

Die Bayern hatten vor einer Woche den zehnten Titelgewinn nacheinander mit einem 3:1 im Topspiel gegen den Tabellenzweiten aus Dortmund vorzeitig perfekt gemacht. Hoeneß rechnet zugleich damit, dass Weltfußballer Robert Lewandowski auch in der kommenden Spielzeit seine Tore im Bayern-Trikot erzielen wird. "Ich gehe hundertprozentig davon aus, dass Robert Lewandowski nächstes Jahr beim FC Bayern spielt", sagte er.

Warum er sich da so sicher sei? Hoeneß: "Weil er einen Vertrag hat, ganz einfach." Lewandowskis Vertrag läuft im Juni 2023 aus. Aktuell gibt es Gespräche zwischen dem Verein und der Spielerseite auch über eine vorzeitige Vertragsverlängerung. Zugleich wird über einen vorzeitigen Abschied des 33 Jahre alten Polen etwa zum FC Barcelona spekuliert.

Nach dem Premierenjahr von Julian Nagelsmann lobte Hoeneß den 34 Jahre alten Trainer, der seinen ersten Meistertitel holte, aber in der Champions League und im DFB-Pokal mit den Bayern vorzeitig ausschied. "Julian ist ein Ausnahmetalent, eine Ausnahmepersönlichkeit. Und wir sind sehr glücklich, dass wir ihn haben", sagte Hoeneß dem Bayerischen Rundfunk, legte die Messlatte für die kommenden Jahre aber auch höher: "Der Engländer würde sagen: It's more to come."

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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