Fußball

+ Fußball, News, Transfergerüchte + Watzke lobt Tuchel über den grünen Klee

imago20609292h.jpg

"Er ist von seiner ganzen Art, von seinem Wesen, sicher ein Langzeit- und kein Kurzzeit-Trainer. " Sagt Hans-Joachim Watzke über Thomas Tuchel.

(Foto: imago/DeFodi)

Ist Ivica Olic nicht mehr glücklich beim Hamburger SV? Jedenfalls denkt der Angreifer darüber nach, sich beruflich zu verändern. Derweil wird der FC Ostelbien Dornburg, ein einschlägiger Neonazi-Fußballklub, definitiv nicht so weitermachen können wie bisher.

Auch wenn es mit Thomas Tuchel ja wirklich spitze losgegangen ist, wird der eine oder andere Fan von Borussia Dortmund Jürgen Klopp noch ein wenig nachtrauern. Aber, Kopf hoch! Warum soll es mit Tuchel nicht genauso erfolgreich klappen? Klub-Boss Hans-Joachim "Aki" Watzke jedenfalls traut dem Neuen zu, eine eigene Ära zu prägen. "Er ist von seiner ganzen Art, von seinem Wesen, sicher ein Langzeit- und kein Kurzzeit-Trainer", sagt er der "Sport-Bild". Und auch sonst gibt's für Tuchel nur Lob vom Chef: Er mache das großartig, arbeite akribisch, nehme die Spieler mit, so Watzke weiter. Und er gebe sich viel offener, als Außenstehende es erwartet hatten. Na, also! Jetzt muss Thomas Tuchel nur noch was erreichen, dann lieben ihn auch die letzten auf der Südtribüne. (jog)

-----------------------------------

imago_sp_0830_07160009_20905982.jpg693835129399248156.jpg

"Zu Seattle habe ich schon lange Kontakt": Ivica Olic.

(Foto: imago/Horstmüller)

Ivica Olic will über den großen Teich

Irgendwann ist auch mal gut, denkt sich scheinbar Ivica Olic - und fühlt sich in dieser Ansicht womöglich auch durch die aktuelle Situation bei seinem Klub Hamburger SV bestätigt. Er bekennt offen, dass er Wechselgedanken hegt. Der "Sport Bild" sagt der Kroate, es ziehe ihn im Winter womöglich in die USA - Seattle und Orlando sind interessiert. "Zu Seattle habe ich schon lange Kontakt", sagt Olic. Und: "Auch zu Orlando gibt es Kontakt. Im Winter treffen wir eine Entscheidung. Alles kann passieren." Vermutlich wird dem 35-jährigen Publikumsliebling beim HSV diesen Schritt niemand übel nehmen. (jog)

-----------------------------------

FC Ostelbien hat keinen Trainingsplatz mehr

Der sachsen-anhaltinische Ex-Kreisligaklub FC Ostelbien Dornburg verliert nach dem Ausschluss aus der Kreisliga nun auch seine Spiel- und Trainingsstätte. Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Gommern sagt, man habe den Nutzungsvertrag für den Sportplatz in Leitzkau fristlos gekündigt. Das hat der Ortschaftsrat entschieden. Der FC Ostelbien Dornburg war wegen seiner rechtsextremen Mitglieder aufgefallen. Fast alle Spieler sind Neonazis. Der Landessportbund Sachsen-Anhalt hatte den Verein erst neulich vom Ligabetrieb ausgeschlossen. (jog)

-----------------------------------

imago_sp_0901_12570010_20937542.jpg5757576267362481296.jpg

Franck Ribéry muss beim Mannschaftstraining derzeit zugucken.

(Foto: imago/Philippe Ruiz)

 

Ribérys Comeback ist nicht in Sicht

Seit knapp einem halben Jahr fällt FC-Bayern-Star Franck Ribéry nun schon wegen einer Verletzung im rechten Sprunggelenk aus - und ein Ende seiner Leiden scheint nicht in Sicht: Sportvorstand Matthias Sammer sagt der "Sport Bild", es sei nicht absehbar, wann es für den Franzosen wieder losgehen kann.

Falsch sei jedoch, dass es dieses Jahr nichts mehr wird: "Ich weiß nicht, wer so etwas sagt. Richtig ist, dass es bei Franck eine Aufwärtstendenz gibt, eine Besserung. Wir arbeiten daran. Aber es ist unseriös, über einen Comeback-Zeitpunkt zu spekulieren." (jog)

-----------------------------------

31769370.jpg

Christian Lell ist heimatverbunden.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

Christian Lell will "einfach nur kicken"

Was macht eigentlich Christian Lell? Sie wissen schon: Ex-Profi unter anderem beim FC Bayern München und Hertha BSC, zweifacher Meister, Pokalsieger? Nun ja, er kickt eben immer noch. Und zwar in der Kreisklasse 2 beim TSV Weyarn im bayerischen Landkreis Miesbach.

"Ich habe ein paar Mal mittrainiert, und die Jungs sind klasse. Das passt alles", sagte der 31-Jährige dem "Miesbacher Merkur" zu seinem sportlichen Abstieg. Er wolle "jetzt einfach nur kicken. Alles Weitere wird sich ergeben".

Sportliche Ambitionen hat der Defensivspieler keine mehr: "Für mich war wichtig, dass es hier regional ist, und dass ich bei meiner Familie sein kann. Insbesondere bei meiner Tochter. Sein Debüt gibt Lell in der Weyarner Startelf womöglich am Sonntag - beim Heimspiel gegen den TSV Brunnthal. (jog)

-----------------------------------

imago20691139h.jpg

Mesut Özil träumt von den Olympischen Spielen.

(Foto: imago/BPI)

 

Özil fände Olympia-Teilnahme "schon geil"

Da ist immer die Rede von abgezockten Profis, die Fußball nur noch des Geldes wegen spielen. Der Sportsgeist ist der Gier gewichen - den Anschein machen Fußballer ja tatsächlich manchmal. Mesut Özil setzt dem jetzt etwas entgegen: Der "Sport Bild" sagte er, dass er sehr gerne für Deutschland bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio teilnehmen wolle.

"Das wäre schon geil. Der Trainer entscheidet aber, ob er mich nominiert. Fragt er mich, würde ich nicht Nein sagen", sagt er. Er ergänzt: "Die Olympischen Spiele wären sicher nochmals ein echter Höhepunkt in meiner Karriere." Und eben nicht etwa der nächste Wechsel zu einem Verein, der ihm ein noch höheres Gehalt bezahlt.

Allerdings: Im Sommer 2016 ist auch EM in Frankreich. Und Bundestrainer Joachim Löw hat eine Doppelteilnahme von Spielern schon ausgeschlossen. Unwahrscheinlich, dass ihm U21-Trainer Horst Hrubesch da dazwischenfunkt. (jog)

-----------------------------------

57432556.jpg

Wurde Peter Knäbel Opfer einer Diebin?

(Foto: picture alliance / dpa)

Stahl die "Finderin" Knäbel die Papiere?

Die "Rucksack-Affäre" muss neu erzählt werden, wenn der Verdacht stimmt, den die Hamburger Polizei jetzt hegt. Laut "Bild"-Zeitung ermittelt sie wegen Diebstahls - und zwar gegen die Frau, die die vertraulichen Papiere in einem Rucksack des HSV-Sportdirektors Peter Knäbel gefunden haben will. Die Ermittlungen hätten nebst einer "anonym verfassten E-Mail" einen Anfangsverdacht ergeben, wird ein Sprecher zitiert.

Die 38-Jährige hatte die  Dokumente laut eigener Aussage Anfang August im Jenischpark nahe der Elbe gefunden. Zu den Unterlagen zählten auch Gehaltslisten des HSV. Knäbel hatte erklärt, dass ihm sein Rucksack mit den sensiblen Daten gestohlen worden war. (jog)

Quelle: n-tv.de