Fußball

Ähnlich wie bei Joshua Kimmich Werner schildert "bisschen schlimmere" Infektion

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Für die DFB-Elf traf Werner in bislang 47 Spielen 21-mal.

(Foto: imago images/Eibner)

Mitte Dezember wird Timo Werner positiv auf das Coronavirus getestet. Mittlerweile ist er wieder fit, aber auch froh, eng vom medizinischen Team des FC Chelsea begleitet zu werden. Für ein paar Tage sei er schon von den einfachsten Dingen erschöpft gewesen.

Timo Werner ist durch seine Corona-Infektion Ende vergangenen Jahres körperlich sehr beeinträchtigt worden. Wie der 25 Jahre alte Profi des FC Chelsea bei Sky Sport erläuterte, habe ihn das Virus "schon ein bisschen schlimmer erwischt, und da bin ich auch froh, dass mich die medizinische Abteilung eher langsam wieder an den Spielbetrieb herangeführt hat".

Der Verlauf sei bei ihm so ähnlich wie bei Bayern-Profi Joshua Kimmich gewesen, er habe vier, fünf Tage langsames Aufbautraining gemacht, um in die Belastung zu kommen. Schwierig sei gewesen, "zehn Tage gar nichts zu machen: Bei mir war eher das Hauptproblem, dass ich beim Treppensteigen ziemlich schnaufen musste, was für einen Fußballer ungewöhnlich war", sagte Werner, der bisher 47 Spiele in der deutschen Nationalmannschaft absolvierte. Wenn er in einem Büro tätig wäre, hätte er locker nach sieben Tagen wieder die Arbeit aufnehmen können, aber "als Hochleistungssportler war das einfach nicht möglich", unterstrich Werner.

Großes Vertrauen in Hin- und Rückspiel

Der Ex-Leipziger war am 16. Dezember positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wegen der Infektion hatte er zu Beginn des Jahres das Top-Duell der Premier League gegen den FC Liverpool verpasst, in dem sich die beiden Manchester-City-Verfolger 2:2 getrennt hatten. In der Tabelle liegen die Londoner derzeit mit 43 Zählern auf Platz drei und haben 13 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Manchester City.

Die größeren Titelchancen dürften daher die Pokalwettbewerbe bieten, dort ist Chelsea neben der Champions League noch in drei weiteren Konkurrenzen vertreten. Werner träumt dabei von einer erfolgreichen Titelverteidigung in der europäischen Königsklasse. "Wir haben eine sehr gute Mannschaft und vor allem in ein bis zwei Spielen sind wir wahrscheinlich auch mit eine der besten Mannschaften der Welt", sagte der 25-Jährige bei Sky: "Wir sind mit unserer Defensive und unserem Spiel nach vorne, schwer in einzelnen Spielen zu schlagen."

Im Achtelfinale trifft das Team des von der FIFA als Welttrainer ausgezeichneten Thomas Tuchel zunächst auf den OSC Lille. "Das ist jetzt nicht der vermeintlich stärkste Gegner, aber eine sehr unangenehme Mannschaft, die man erstmal schlagen muss", betonte Werner. Ab dem Viertelfinale könne es dann ganz schnell gehen, wie im vergangenen Jahr, als die Londoner nacheinander den FC Porto, Real Madrid und im Endspiel schließlich Manchester City bezwangen.

Quelle: ntv.de, tsi/dpa/sid

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