Weihnachten auf IntensivstationJanssens: "Das sind sehr bedrückende Momente"Die Delta-Welle ebbt ab, doch die Intensivstationen sind noch belastet. Zudem droht eine Omikron-Welle - die Mitarbeitenden auf den Intensivstationen richten sich auf anspruchsvolle Wochen vor. Zu Weihnachten ist die Arbeit besonders emotional herausfordernd, schildert Intensivmediziner Janssens bei ntv.22.12.2021
Armut birgt GesundheitsrisikoAusländer sterben öfter an Covid als DeutscheIn Deutschland versterben laut einer Studie Migranten im Schnitt deutlich öfter im Zusammenhang mit dem Coronavirus als Deutsche. Als Gründe werden die Lebensverhältnisse genannt, auch die Jobsituation ist oft eine andere. Aber auch woher die Informationen zur Pandemie stammen, ist ein wichtiger Faktor.22.12.2021
Erster Abgeordneter infiziertBundestag meldet Omikron-Fall im ParlamentNun ist auch der Deutsche Bundestag von Omikron direkt betroffen: Aus dem Verteidigungsausschuss heißt es, dass bei einem von zwei mit Sars-CoV-2 infizierten Parlamentariern des Gremiums die neue Virusvariante festgestellt worden sei.22.12.2021
Bekannter Virologe und ProfessorUni Halle schweigt zum Fall KekuléAlexander Kekulé ist ein gefragter Corona-Experte - und vielleicht bald auf Jobsuche. Zumindest, wenn es nach der Universität Halle geht. Die überrascht mit einer "vorläufigen Dienstenthebung", in Beamtendeutsch so was wie die Vorbereitung zum Rauswurf. Die Uni schweigt sich aus. Der Professor gibt sich kämpferisch.22.12.2021
FDP bestimmt den Corona-KursFalsches Freiheits-Verständnis führt Ampel in die IrreDie Bundesregierung kann sich trotz eindringlicher Warnungen ihrer eigenen Experten nicht durchringen, schon vor Weihnachten drastische Maßnahmen im Kampf gegen die Omikron-Variante zu verhängen. Der kleinste Partner der Koalition gibt die Richtung vor. Dabei hat die FDP in Fragen der Pandemie eine zentrale Lektion nicht verstanden.22.12.2021Ein Kommentar von Sebastian Huld
Kritik an Bund-Länder-RundeDahmen: Beschlüsse reichen nicht gegen OmikronUm die Ausbreitung von Omikron zu bremsen, verabreden Bund und Länder neue Corona-Maßnahmen: Kontakte sollen beschränkt und Discos geschlossen werden. Für die Opposition und den Grünen-Politiker Dahmen geht das nicht weit genug. Derweil kritisiert Minister Wissing die Uneinigkeit der Länder.22.12.2021
Boom auch in ländlichen RegionenWohnimmobilien verteuern sich rapideDer deutsche Wohnimmobilienmarkt boomt sowohl in Metropolen als auch auf dem Land: Mit durchschnittlich 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht der Preisanstieg im dritten Quartal ein Rekordhoch. DIW-Chef Fratzscher warnt deshalb vor Preisblasen in Städten, auf die man "sehr genau aufpassen" müsse.22.12.2021
FDP-Fraktionschef Christian Dürr"Es ist schwierig, bei Corona irgendetwas auszuschließen"Die FDP reagiert auf die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit verhaltener Zustimmung. "Wenn man sich anhört, was Markus Söder in den letzten Wochen gefordert hat, dann glaube ich, wir haben die Verantwortung zum richtigen Zeitpunkt übernommen", sagt Fraktionschef Dürr im Interview mit ntv.de.22.12.2021
"Signal der Entspannung" falschVirologe kritisiert Maßnahmen erst nach dem FestDiscos schließen, Fußballspiele finden vor leeren Rängen statt: Bund und Länder beschließen strengere Corona-Maßnahmen - allerdings erst ab dem 28. Dezember. Für Virologe Martin Stürmer sendet das ein falsches "Signal der Entspannung" angesichts der Gefahr durch Omikron. Doch der Beschluss hat auch Fürsprecher.22.12.2021
Fast 300 Millionen EuroLänder fordern Corona-Soforthilfen zurückÜber 30.000 Unternehmen und Selbstständige sollen die Corona-Soforthilfen aus dem Frühjahr 2020 zurückzahlen, weil Liquiditätsengpässe geringer als erwartet ausgefallen seien. Experten fürchten, dass die Forderung das Vertrauen in die Politik erschüttern und zu "unnötigen Insolvenzen" führen könne.22.12.2021