Reaktion auf MisstrauensvotumKurz: Für Wut und Trauer ist kein PlatzEr klingt nicht verbittert, sondern kämpferisch: Sebastian Kurz muss seinen Posten als Kanzler in Österreich räumen. Seine Regierung wird mittels eines Misstrauensvotums abgewählt. Doch der ÖVP-Politiker blickt bereits nach vorne. Im September stehen Neuwahlen an.27.05.2019
FPÖ und SPÖ einigSturz von Kurz scheint nur noch FormsacheDie rechte FPÖ will dem österreichischen Bundeskanzler Kurz und seinem Kabinett gemeinsam mit der SPÖ das Misstrauen aussprechen. Für Kurz wäre die Abwahl ein Dämpfer. Noch kein Regierungschef in Österreich ist auf diese Art gestürzt worden.27.05.2019
Stürzt der Kanzler doch nicht?Kurz' Triumph stellt Gegner vor DilemmaErst der Wahlsieg, dann der Sturz? Österreichs Kanzler Sebastian Kurz muss sich heute einem Misstrauensvotum stellen. Eigentlich waren SPÖ und FPÖ fest entschlossen, aber sein fulminanter Erfolg bei der EU-Wahl könnte Kurz doch retten.27.05.2019Von Christian Bartlau, Wien
SPÖ empfiehlt MisstrauensvotumKurz steht als Kanzler vor dem AusEr taucht im Ibiza-Video nicht auf und könnte dennoch darüber stolpern: Österreichs Kanzler Kurz droht das Ende seiner Kanzlerschaft. Zu groß scheint die Allianz im Nationalrat für ein Misstrauensvotum gegen den 32-Jährigen. 27.05.2019
Partei sieht Schuld bei StracheAfD steht nach Ibiza-Video weiter zu FPÖAuf das Skandalvideo folgen mehrere Rücktritte und eine schwere Regierungskrise in Österreich. Trotz der Ibiza-Affäre um FPÖ-Chef Strache steht die AfD zu ihrer Schwesterpartei. Schuldig seien nicht nur die Akteure des Videos, sondern vor allem die Drahtzieher hinter dessen Veröffentlichung.24.05.2019
Staatskrise verhindernKurz will Österreich nun gut verwaltet wissenNach dem Rausschmiss des Innenministers und dem Rückzug der übrigen FPÖ-Minister in Österreich baut Kanzler Kurz das Kabinett um. Die neuen Ressortchefs sollen nun einzig für Stabilität sorgen. Einzig der neuen Innenminister hat zusätzliche Aufgaben.22.05.2019
Koks, Sex und wilde PartysNeue Enthüllungen im letzten VideoabschnittGerade noch spricht Ex-FPÖ-Politiker Gudenus von der Angst vor weiterem kompromittierendem Videomaterial, da könnte es auch schon soweit sein: Die letzten unveröffentlichten 60 Minuten des Ibiza-Skandalvideos sollen es einem Bericht zufolge ebenfalls in sich haben.22.05.2019
Kabinettsumbildung in ÖsterreichExperten ersetzen vier Ex-FPÖ-MinisterDurch den Rücktritt mehrerer FPÖ-Minister muss Österreich bis zu den Neuwahlen im September eine handlungsfähige Regierung stellen. Vier Ressorts bekommen eine neue Führung. Die Nachfolger kommen nicht aus der Politik. Der Bundespräsident ermahnt sie eindringlich.22.05.2019
"Willfähriges Opfer" auf Ibiza?Ex-FPÖ-Politiker glaubt an K.-o.-TropfenEr fühlt sich reingelegt, sieht sich als Opfer: Der zurückgetretene FPÖ-Politiker Gudenus schildert nun seine Version der Vorfälle auf Ibiza. Er habe massive Erinnerungslücken, die er sich nur durch K.-o.-Tropfen erklären könne. Und er hat Angst vor weiterem kompromittierendem Material.22.05.2019
Wer steckt hinter Strache-Falle?Kurz stellt These zum "Ibiza-Video" aufEin Skandalvideo reißt Österreichs Regierung entzwei. In einem Interview erzählt Kanzler Kurz, warum er endgültig mit dem Koalitionspartner bricht, wie er Straches persönliche Beleidigungen gegen sich bewertet und wen er hinter dem Video vermutet. 20.05.2019