Kurznachrichten

Zustimmung bei rund 72 Prozent Impfbereitschaft gegen Corona-Virus nimmt in Deutschland zu

In Deutschland ist laut einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom die Bereitschaft gestiegen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

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(Foto: dpa)

Inzwischen würden sich 72 Prozent impfen lassen, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage unter mehr als 1000 Personen hervor. Mit zunehmendem Alter steigt die Bereitschaft an: Von den über 65-Jährigen wollten schon fast vier Fünftel ein Impfangebot nutzen. 85 Prozent der Befragten waren sich einig, dass mehr Tempo bei den Impfungen nötig sei. Diejenigen, die bereits ein Angebot wahrnehmen konnten, sprachen von einem holprigen Weg bis zur ersten Spritze. Fast jeder Dritte benötigte mehr als 50 Versuche, um einen Termin zu ergattern.

"Das Terminmanagement hat sich nicht bewährt. Das ist einer Hightech-Nation nicht würdig", kritisierte Bitkom-Präsident Achim Berg. Der Studie zufolge wünscht die Mehrheit der Deutschen, einen Impftermin online zu vereinbaren. Aktuell gibt es keine einheitliche Regelung, sondern jedes Bundesland hat eigene Vorgehensweisen. Von den Befragten sprach sich eine Mehrheit (60 Prozent) dafür aus, den digitalen Impfpass nicht erst 2022, sondern schon jetzt einzuführen. "Es ist immens wichtig, zu wissen, wer wann womit geimpft wurde", äußerte Berg mit Blick auf die Mutanten und mögliche Auffrischungen.

Quelle: ntv.de, RTS

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