Wirtschaft

KlöCo-Aktien minus 6 Prozent Analysten lassen SDax-Überflieger abstürzen

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Hoch geflogen ist die KlöCo-Aktie in diesem Jahr bisher. Doch die Luft wird dünner.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Sie sind in diesem Jahr der absolute Renner im Kleinwerte-Index, die Aktien des Stahlhändlers Klöckner & Co. Doch Analysten drücken auf die Bremse. Die Papiere seien zu teuer, warnen sie. Anleger reagieren verschreckt.

Ein negativer Analystenkommentar hat Klöckner & Co auf Talfahrt geschickt. Die Aktien des Stahlhändlers brachen um gut sechs Prozent auf 10,78 Euro ein und übernahmen damit zwischenzeitlich die rote Laterne im SDax. Experten der UBS stuften ihre Einschätzung für die Papiere auf "Sell" zurück von "Neutral". Das Kursziel beließen sie bei acht Euro.

Klöckner & Co
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Die Aktien seien in den vergangenen Wochen von Spekulationen auf eine Zerschlagung oder eine Fusion getrieben gewesen und inzwischen zu hoch bewertet, begründeten die Analysten ihre Herabstufung. Ein solches Szenario sei aber unwahrscheinlich. Im laufenden Jahr hat das Papier zuvor mehr als 40 Prozent zugelegt. Die Aktien sind damit nach Stabilus der größte SDax-Gewinner im laufenden Börsenjahr.

Auslöser der Spekulationen war der Einstieg des ebenfalls im Stahlhandel aktiven Familienunternehmers Friedhelm Loh, der inzwischen gut ein Viertel der Aktien hält und damit größter Einzelaktionär von Klöckner & Co ist. Auf der Hauptversammlung Mitte Mai wies Aufsichtsratschef Dieter Vogel die Vermutungen von Investoren zurück.

Quelle: ntv.de, kst/rts

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