Wirtschaft

Nur Volvo nicht im Minus Automarkt ist weiter im Krisenmodus

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1,13 Millionen Neuwagen wurden im Juni in Europa verkauft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für viele Europäer bleibt ein Autokauf während der Corona-Pandemie weiter undenkbar. Auch wenn der Einbruch etwas geringer ausfiel als im Mai - die Krise sorgt weiter für sinkende Absatzzahlen bei Neuwagen. Es gibt aber auch Gewinner.

Die Corona-Krise hat Europas Automarkt auch im Juni noch fest im Griff. Der Rückgang der Absatzzahlen um fast ein Viertel war jedoch deutlich geringer als der Einbruch im Mai. Damals gingen die Verkäufe um mehr als die Hälfte zurück.

Insgesamt wurden im Juni 1,13 Millionen Neuwagen verkauft, das waren 24,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der Herstellerverband Acea mitteilte. Berichtet werden die Zahlen für die EU und den Freihandelsraum Efta sowie Großbritannien. Im ersten Halbjahr ging die Zahl der Neuzulassungen insgesamt um 39,5 Prozent auf 5,1 Millionen Fahrzeuge zurück.

Mit Ausnahme von Frankreich, wo die Verkäufe um 1,2 Prozent stiegen, verbuchten alle Märkte Rückgänge. Der größte Markt Deutschland brach im vergangenen Monat um 32,3 Prozent ein, in Italien ging es um 23,1 Prozent zurück und in Großbritannien schrumpfte der Absatz um 34,9 Prozent.

Alle Hersteller außer Volvo verbuchten erneut zweistellige Absatzrückgänge. Beim Marktführer Volkswagen ging es um 25,9 Prozent nach unten, Wettbewerber BMW sackte um 26,3 Prozent ab und bei Daimler betrug das Minus 19,2 Prozent. Einzig der schwedische Pkw-Hersteller Volvo, der zur chinesischen Zhejiang Geely Holding Group Co gehört, buchte in Europa im Juni ein ganz leichtes Plus von 0,2 Prozent.

Quelle: ntv.de, bea/DJ